Suppe, Erbsen, King

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Ich lese so gern bei inchmark (www.inchmark.squarespace.com) die Posts zu Bibliotheksbuch der Woche. (Leider ist es auf dem Blog momentan relativ still.) Aber das ist eine schöne Art, Bücher auszugraben und Neugierde zu wecken. Die Mucklaschwester und ich, wir waren als Kinder wohl auch wöchentlich in unserer Stadtbibo. Wir haben uns durch die Regale gelesen und manchmal ging es auch nur darum, dass ein Schwarm, ein paar Klassen über uns, gerade dieses Buch auch schon mal ausgeliehen hatte. Mit unseren eigenen Büchern haben wir selber Bibliothek gespielt und alle fein säuberlich mit diesen Stempelkärtchen versehen – und uns gegenseitig ausgeliehen. Ich weiß noch, wie entsetzt ich war, als ich später in der Bibo der Kreisstadt mal ein Buch brauchte – und alles war digital. Es gab keine Stempel mehr.
In Berlin habe ich meine Bibliothek nie gefunden. Lag vielleicht daran, dass ich zuerst You´ve got Mail geschaut UND den Hugendubel entdeckt habe. Mit Ela und Ingo Milchkaffees odern, Nachmittage lang, und Bücherstapel nach schönen Covern rauspicken und anlesen.
So geht es mir heute noch, wenn bei einem Cover alles stimmt, dann ist es meist auch eine tolle Geschichte. Mit den Mädchen macht ein Buchladenbesuch richtig Spaß. In den meisten gibt es eine Kinderleseecke und ich kann in Ruhe blättern. Nur das Loskommen ist schwierig, weil Mini Blondie sich festgelesen hat und die Gelbe Wolke auch noch bleiben will.
Vor einiger Zeit habe ich Suppe, satt, es war einmal von Kristina Andres entdeckt. Das ist ein Buch für Mini Blondie, auf jeden Fall. Suppe und Geschichten – ihre Leib- und Magenspeise. Mehr über die Autorin erfahrt ihr hier. (Hm, die neue WordPress-Version hakt irgendwie, ich kann keine Links setzen. www.kristinandres.com)

Und meine Leib- und Magenspeise dieser Tage ist das wunderbare Kochbuch von Johannes King, einem Koch auf Sylt, das ich vorerst noch andächtig durchblättere … derweil koche ich Rezepte von Luisa Weiss von www.thewednesdaychef.com nach. Oh so yummy! Am Montag habe ich bei Uli die Roasted Veggies ausprobiert, allerdings hatte ich keine Paprika dabei, aber eine Megariesenaubergine – und die Zwiebeln, öhm, vergessen. War aber trotzdem toll. Gestern habe ich die Tomato Bread Soup gekocht. Wow! Ich war etwas skeptisch, ob das wirklich schmecken kann mit 2 Cups Brotwürfelchen mitgekocht am Ende – aber dadurch hatte die Suppe eine ganz tolle Konsistenz. Vor lauter Kochwut habe ich heute dem Baisier eine allerletzte Chance gegeben, weil ich zwei Eiweiß übrig hatte, und habe sie mit Puderzucker und etwas Zitronenschale 2 Stunden lang im Ofen „getrocknet“. Es hat geklappt, zum allerersten Mal. Sie sehen zwar nicht sehr raffiniert aus, weil sie auseinander gelaufen sind, aber – es knuspert im Mund!

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!