Zurück aus dem Osterurlaub, sonnenverwöhnt, ausgeruht. Herr Nilsson war fürs Gepäck zuständig.
Keine Masche gestrickt, aber Chicago ausgelesen. Erleichtert, dass die Traditionen auch so noch funktionieren. Teig mit der Hand geknetet. Samtmehl. Lemon Curd. Schalkige Lämmchen. Überlandfahrt. Pippisprossen. Batti hat schon Strandgefühle. Fünfzig Hühnereier verballert. Feldhase lauf. Wie warm sich das anfühlt, wenn sie alle zum Lachen bringt.
Category: Frühlingsgefühle
Ostern in Mecklenburg
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wondering
Liegt es am Frühling, am Krachen der Kirschblüten, den Pflaumenknospen, dem warmen Duft abends in deinem Haar … woher kommt jetzt dieses Gefühl das mich beirrt. Dreißig Jahre lang? Ich bin doch gerade erst angekommen auf dieser Erde.
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Zeit für Softeis und Frühlingsgefühle
Es ist still hier, viel zu still, ich weiß. (Schreibe ich mit Baby im Arm, das gerade ihren 12 Wochen Geburtstag verschläft) Zum Trost ein Eis – kennt ihr dieses köstliche Vanilleeis? Das macht wirklich gute Laune – in jeder Packung drei spaßige kleine Löffel mit einem Namen drauf.
Immerfröhlich sind unsere vier Dorflamas, die besuchen wir oft. Sie kommen angerannt, wenn wir sie rufen und spucken auch nur manchmal. Gerade haben sie ein kleines Baby bekommen und noch eins ist unterwegs.
Ins Puppenhaus ist eine Tierschule eingezogen. Ich habe es zufällig bemerkt. Der Storch gibt Unterricht – sieht nach Babykunde aus.
Ja, ja, der Frühling ist angekommen. Ich hoffe, ihr habt ihn mit einem lauten Frühlingsschrei begrüßt und setzt euch heute Nachmittag in die Sonne für eine Runde Nichtstun. Leben beobachten. Dankbarkeit spüren. Ein paar Liebesbriefe schreiben. An den Busfahrer, an die Musikschullehrerin von früher, an den Sushimann, … Mensch, ich find dich gut.
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Ich glaub an Wunder
Manche Tage sind Bilderbuch. Manche Tage fangen erst mit dem Abend an. Und manche Tage sind wie hundert Brüllaffen, auf unser Haus losgelassen. Mehr muss ich gar nicht sagen. Und Brüllaffen mag ich nicht. Aber Bilderbücher.
Wunderbarerweise kommen Überraschungspostwurfsendungen an allen drei Varianten von Tagen. Oh, ihr glaubt gar nicht, wie ich auf einmal federleicht einen Stepptanz auf die Fliesen legen kann, wenn da vor der Haustür ein kunterbuntes Päckchen liegt, und drin sind Himbeeren, Erdbeertörtchenplüsch und Weidenkätzchen. Oder eine Wundertüte von Kra Kra Industries. So lieb! DANKE.
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Ein Garten voller Freunde, bunte Wimpel zwischen den Apfelbäumen, ein schönes Stück Jungbulle auf dem Grill, eine lange Tafel Köstlichkeiten, Mini Blondie, die mit ihrem Stock rennend schon wie eine gute Jägerin aussieht, die Frühlingsfrische mit Feuer in der Abenddämmerung, lange nachhallendes Lachen … ach, es ist doch erst Mittwoch. Lasst uns ruhig noch ein wenig im Wochenendschwelgen verweilen, wollen wir?
Von mir aus hätten noch einmal so viele in den Garten gepasst. Aber wir haben ja noch eine lange Liste von Festen, das sind unsere nächsten Gelegenheiten, richtig. Ich mag, wie alle nach und nach eintrudeln, hier ankommen, den Kuchen auf dem Tisch nachfüllen … und wenn alle da sind, klappt die Uhr ihre Zeiger ein und wir bewegen uns, solange wir wollen, in einem Raum ohne Zeit, Kirschblüten und blauer Himmel sind unser Dach. Ich mag, wie sich die Kinder, egal wie alt, zusammenrotten und geheimnisvolle Gesichter machen … und ich mag den Moment, wo alle eingeschlafen sind, klein und groß, satt von diesem strahlenden Tag und das Haus hat sich ausgebeult und die Wände rund gemacht, um alle zu beherbergen.


Aber der Mittwoch heute wird ganz bestimmt auch schön. Wir erwarten Mucklabesuch, über 20 Grad, quite some stitching und ein Wenzelkonzert heute Abend.
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Landgang

Well, well … das Wochenende kam in so einem Sonnenrausch über uns, da blieb der Mac unbemerkt einfach mal ganz aus, der alte Zeitdieb. Und eigentlich fühlt es sich auch so an, als habe ich gar nichts verpasst. Mein Freitagsritual ist mir diesmal durch die Lappen gegangen und das angekündigte nächste Giveaway kommt ein bisschen später.
Die vergangene Woche haben wir gezehrt von einem Ausflug durchs Brandenburger Land, zurück in die Heimat. Batti ging das Herz auf beim Aufbauen eines DDR Faltboots, noch original verpackt, und Mini Blondie konnte sich gar nicht entscheiden, wen sie zuerst abschmusen sollte, kleine Hasenkinder oder die beiden Katzenbabys. Die hätten wir wirklich gern mit nach Hause genommen, aber die Katzenmutter hatte sie später wohlwissend versteckt.
Draußen tut sich jetzt so viel … und wenn eh alle draußen sind, stören drinnen keinen die ungelegten Wäscheberge und die Spinnen sollen lieber in der Hecke weiterspinnen. Da ist jetzt so schön viel Platz.
Bis es hier wieder mehr zu lesen gibt, genießt diese neue Woche mit einem Morgenlauf durch die Stadt, setzt ein Papierschiff ins Wasser und überlegt zweimal, wenn jemand mit euch spontan einen Kaffee trinken will und ihr eigentlich keine Zeit habt. Happy Monday!





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Jochen Gummibär auf Schüleraustausch

Pssst! Nicht den schwarz gepunkteten Hasen wecken. Ich habe ihm versprochen, dass ich auf ihn warte, bis er ausgeschlafen hat. Aber ich halte es einfach nicht länger aus … ich muss ein bisschen Gras unter die Pfoten kriegen. Mhmm, Schafgarbe, Klee und Löwenzahn, meine Lieblingsmischung. Fehlt nur noch eine Runkelrübe. Aber da muss ich noch bis zum Sommer warten.


Hoffentlich wird hier bald jede Menge Kopfsalat aus der Erde sprießen. Ich habe mich mit den Regenwurmfamilien unterhalten – sie können sich nicht mehr erinnern, was letztes Jahr hier gewachsen ist. Eine Hälfte sagt Zwiebeln und die andere Tomaten. Die Sonne scheint so warm, ich muss meinen Hut absetzen. Wenn ich ihn nachher hier vergesse, ist es gar nicht schlimm, vor meinem Stall wachsen immer wieder neue.
Da! Was leuchtet da so verführerisch orange durch die Erde? Uiuiui, Möhren! Wer hat die denn hier vergessen? Da schnurpse ich gleich mal eine weg. Und dann schnell wieder nach Hause, sonst merkt der andere Hase doch noch, dass ich alleine losgehoppelt bin. Ich werde ganz überrascht tun, wenn wir später die Möhren entdecken.
D

Da bin ich wieder. Morgen muss ich mal versuchen, einen Weg ins Haus zu finden. Die großen Leute haben heute verrückt gespielt. Goldhasen und geschrumpfte weiße Lämmchen überall im Garten hingelegt und wieder aufgesammelt. Da muss ich mal nach dem Rechten sehen. Die werden doch nicht an das Märchen vom Osterhasen glauben?
Mein Name ist Jochen Gummibär. Ich bin zur Zeit auf Schüleraustausch in dieser Hasenfamilie. Bisher gefällt es mir sehr gut. Viele Grüße und fürchtet euch gar nicht vor dem Fuchs!

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Frühaufsteher
Große Fenster ohne Gardinen machen meinen Mini Blondie zu unchristlichen Zeiten wach – aber wenn ich mit “Hi Mama! Meine gute Motte!” wachgeküsst werde, kann ich gar nicht böse sein. Also werden wir alle drei zu Frühaufstehern und stromern durch Wald und Wiesen, noch lange bevor Batti in seine Bürolandschaft düsen muss. Von den Zweibeinern sind wir auch wirklich die ersten weit und breit … aber alle anderen scheinen schon beim zweiten Frühstück zu sein! Die Schafe sonnen sich eine Runde, Meister Lampe ist längst unterwegs in die Hasenschule. Die Ameisen haben schon drei Stockwerke gebaut, die Pferde sind mit mit ihrem geheimen Jazz Dance Kurs durch und die Elstern haben das Dorf nach Klitzergut abgesucht.
Bei Tagesanbruch ist es so schön draußen! Ob wir es uns zur Morgenroutine machen können? Eine Mission haben wir schon mal: Die Feldsteine, immer ein paar, abtransportieren – wir brauchen sie als Gartenbeetrand.






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