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Category: Herbst

Nov 01

Wintermond, Nebelung, November

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hello bittersweet november. Herzblutmonat. In der Mitte der Stein ohne Grab. Oh, immer noch.
Die Bilder habe ich im September gemacht. Da dachte ich, ich bin noch nicht bereit für die Kälte, für Frostküsse, Handschuhe und Wintermantel. Für Bibbern und Nachmittagsdunkel.
Heute beginnt der November (und es taumeln immer noch Mücken und Bratzen im Haus! Schluss damit.) Alles golden draußen. Gold flirrt durch die Luft. Auf Gehwegen und an Straßenrändern liegt ebensoviel Gelb wie an den Baumkronen hängt. Noch ein paar Tage …
Ich liebe den Herbst – so gern ich den Rest des Jahres auch mag, aber der Herbst, der Tiefherbst, genau jetzt, dieser Wechsel, groß genug, dass es ein bisschen weh tut. Zeit der blauen Stunden. Das Jahr ruht aus. Kommt wieder zu Sinnen. Wärmt sich an Lichtern. Und wir auch.

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Okt 24

Es ist offiziell!

laubigel

Heute in zwei Monaten ist Heilig Abend. Ja!! Der goldene Oktober hat sich freundlich aber bestimmt verabschiedet. Wir haben die Winterjacken herausgeholt. Weihnachtliche Pläne dürfen ab jetzt ohne schlechtes Gewissen geschmiedet werden. Wunschzettel werden ausgetüftelt. Adventskalender vorbereitet. Ich liebe den Advent und die Weihnachtszeit.
Wir haben wie letztes Jahr innerhalb der Familie jeder einen gezogen, der beschenkt wird. (Damit wir an Heilig Abend noch zu etwas Anderem kommen außer Geschenke auspacken.) Die Kinder (innerhalb und außerhalb der Mamabäuche) durften natürlich von jedem beschenkt werden – das ist der größte Spaß. Ich hatte meine jüngste Schwester Juju gezogen. Sie hat einen Pralinenkurs bekommen und ich habe versucht, einen Wunsch für ihre Kamera zu erfüllen. Ich habe an meiner Nikon maßgenommen und mal gehofft, dass es für ihre Kamera passt. Das Kameraband ist von house of hillroad, einem Blog den ich sehr gern lese. Mit diesen camara straps hatte ich schon lange geliebäugelt.

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Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Der Rest der Familie und meine Freunde haben das zweite Jahr kleine Tannenbäumchen bekommen. Auch wenn sie zum Teil als Türstopper oder Zuckerhüte missverstanden werden. (Tzzz!) Ich nähe die Bäumchen sooo gern. Und ich weiß ja, ich bin damit nicht allein. Zum ersten Mal habe ich Exemplare bei Tree Fall gesehen. Ich glaube, sie näht jedes Jahr neue Muster. Ich habe bisher immer nur die Stoffe gewechselt. So haben alle mit den Jahren einen kleinen Tannenwald zusammen. Was für Bäumchen näht ihr dieses Jahr?
Morgen wechsele ich die kaputte Birne im großen Herrnhuter Weihnachtsstern (er hängt bei mir im Nähzimmer) und lege das Weihnachtsoratorium auf.

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Okt 07

news AROUND my corner

not for you
Mein Oktober (Oh I forgot to welcome you!) startet mit erhöhtem Puls und Starkstromherzklopfen!
:: Meine Mucklaschwester zieht noch in diesem Jahr in eine Viertelstundenentfernung – und auf halber Strecke liegt die Bäckerei mit den Joghurttörtchen. WHEW. Sie ist quasi schon am Kisten packen. Ich habe das Häuslein diese Woche besichtigt, es ist ein echtes Mucklahaus! Mit Kroppzeug. Und Tulpenbaum! Im verwunschenen Garten, groß genug für (m)ein Kürbisfeld und alles mehr. Praise to the Lord!
:: Das ist noch gar nicht alles: Zum Geburtstag kommt uns meine Busenfreundin mit ihrer Familie besuchen, und bleibt, solange ich will. (So interpretiere ich ihre Aussage “Wir bleiben so lange, bis ihr uns wieder loswerden wollt.” Ha! Also bleiben sie mindestens bis … Mai?!)
:: Heute geht es zur Stippvisite ans Meer. Wir nehmen alle Bettlaken mit und winken dem Sommer Adé.

Und überhaupt! Das Leben ist wunderbar, wenn wir nicht vergessen, in Pfützen zu hüpfen. Auch – erst recht – mit 56 Jahren.

Braucht jemand heute so richtig was zum Tränen lachen? Dann mal im Etel-Tuning Shop die Werkzeugangebote und Ersatzteile durchklicken. (Papa, du auch!) Einen geraden Imbusschlüssel oder die Kreisfeile sollte eigentlich jeder im Schrank haben, hm. Meine Favoriten: Das Paar Ersatzblasen für die Wasserwaage, das Marderanlockgerät, die Motorrad-Fahrradhaltung und die Blütenstaubdeko. Hihi.

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Sep 26

Ein Giveaway, eine Frage, Däumelinchenjagd und Septemberlicht

Giveaway

Der Herbst ist da, der Herbst ist da! Und teilt so viel Sonne und Wärme aus. Und Pfifferlinge!
Wir kochen Pflaumenmarmelade, stochern im Garten herum, schaukeln, schaukeln, planen vorsichtig unsere letzte Woche Elternzeit mit Batti … und heute verlose ich mein Strickbuch, ich brauche es nicht mehr. Wer es haben möchte, kann bis morgen Abend 20 Uhr einen Kommentar hinterlassen. Ein kleines, feines Giveaway, weil etwas Selbstgemachtes noch nicht fertig ist und es hier viel zu lange nichts zu gewinnen gab.

don´t forget to catch some sun

UND ich habe eine Frage an alle Bastelwunder da draußen. Für den Kindergottesdienst soll ich etwas zum Basteln vorbereiten, was sich in einer halben Stunde gut fertig stellen lässt, richtig Spaß macht und für Vier- bis Zwölfjährige geeignet ist! Help! Ich bekomme nur Ideen, die Mini Blondie (und mir) gefallen würden (und für die man eine Nähmaschine braucht. Öhem.)
Ich wäre über ein paar Ideen von euch sehr froh.

hunting

Ganz ohne Zusammenhang zeige ich noch ganz schnell meine fette Däumelinchenbeute. Ha! Von allen Enden der Welt (Australien, Japan, Berlin) habe ich Zentimeter von Kokkas Däumelinchenstoff gejagt, das war vielleicht schwierig. Aus dem Stoff sind die Schmusetücher von Gelbe Wolke und Mucklababy, ich brauchte davon unbedingt einen Vorrat, der Stoff ist so schön. Am Besten gefällt mir die grau/pink Version. Aber davon gab es nicht mehr viel, bei Frau Tulpe ist er auch ausverkauft.
Da hätte ich gleich noch eine Frage an alle mit Stoffverkaufserfahrung: Darf man in seinem Etsy/Dawandashop Stoffe aus dem eigenen stash verkaufen, die man nicht mehr braucht? Oder wie funktioniert das? Ich habe keine Ahnung.

Jetzt aber schnell wieder raus ins Septemberlicht, es ist noch Himbeertorte übrig und die Kinder kommen nach dem vielen Unterwegssein der letzten Woche langsam wieder an. Ich auch.

Tadaa, Batti war mein Glücksfeenrich und hat die Gewinnerin für das Strickbuch ausgelost. amberlight hat gewonnen, herzlichen Glückwunsch! Bitte lass mir deine Adresse zukommen, damit du bald neue Maschen für süße Sachen anschlagen kannst.

Dankeschön an alle fürs Mitmachen und für die vielen schönen Bastelideen! Ich freu mich sehr darüber und Frau Pilli ist Schuld, wenn ich die restliche Nacht bei Pinterest hängen bleibe, jahaa.

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Sep 07

fånga dagen

fanga dagen

Septemberliste :::

  • Ans Meer
  • Mama+Mini Blondie-Nachmittagsausflug
  • Pflaumenkuchen backen
  • Keller entrümpeln
  • Pilze sammeln
  • Oma Gabis Geburtstag feiern
  • Aufs Kürbisfest gehen
  • Cupcakes essen
  • ins Nähcenter fahren
  • Grabowgroßeltern besuchen und mein altes, rotes, eisernes Dreirad mitnehmen
  • den SCRAP SWAP machen, endlich!!
  • 12. Hochzeitstag feiern
  • Herbstlieder singen
  • Gardinen nähen
  • Mütze stricken

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Nov 18

Duschmonat

November du hetzt, stolperst, hetzt weiter an mir vorbei – wollte ich nicht?
Regen fällt aufs Land, zu Wasser, und um Nachdruck zu geben, selbst über den Wolken. (Ehrlich wahr.) Erde wird ausgewaschen, finden wir noch ein Bröckchen Gold. Wellen schlagen um sich wie Flattergeister. Katzenschnupfen.
Es wird Zeit, die Altlasten zu Treibgut abzuwerfen, die hohlen Zähne zu ziehen, Löcher stopfen.
Ge-lassen-heit steckt in viel mehr Dingen. Wenn wir die Äste ausschneiden, wird der Himmel wieder frei. Mini Blondie sieht immer Sonne. Sommerschaukel, Gartenfestmöbel und Backformen für Burganlagen kauern schon im Keller. Ihre Zeit wird wieder kommen – unsere auch.
Die Dämmerung ist jetzt immer pünktlich, wir bringen Winterlampen an die Wände, binden Kränze, brennen Holz. Mir fehlen Bilder. Das Jahr liegt noch in Unordnung, lose gestapelt, nicht sicher verschnürt für die nächsten dreißig Jahre.
Wollte ich nicht?
Aus den Händen fällt es leichter als aus dem Kopfkarussel – wenn ich loslasse, sehe ich es gestochen scharf: Solange wir leben, haben wir alle, alle Zeit der Welt.

mehr

An diesen Bauch habe ich mich noch nicht gewöhnt, auch nicht an sein Gewicht. Damit lässt sich nicht hüpfen, um die Wette rennen oder mein Mädchen tragen, das gerade jetzt viel getragen werden möchte. Aus drei wird vier … big deal! Auch wenn ich für jede Überraschung zu haben bin, wird das ein ziemlich großer Schritt ins Ungewisse. Was ist hinter dem Vorhang? Geduld, my dear.
Eigentlich muss es noch weiter heißen: aus eins werden drei … Kinder. Ein Minimuckla ist ja auch noch unterwegs. Für Mini Blondie wird das wohl der Anfang vom Großwerden. Wie gut, dass es ganz langsam geht.
Ich hatte mich schon lange gefragt, wie meine Mucklaschwester wohl mit Bauch aussieht. Toll sieht sie aus! (Und dank ihrer 9 cm mehr kann sie auch die schicken Umstandsteile tragen, hehe.) Am Wochenende wurden wir zwei von unserer “Kleinen” überrascht (nein, sie ist nicht mehr die Kleine, sie jettet als Businessfrau durchs Land. Whew, wann ist das passiert?! Hing sie nicht noch eben mit den Katzen um die Wette im Baum?). Tigerenten, Freundinnen und Mama-Oma haben uns schwarz-gelb abgeduscht mit Leckereien und Geschenken für die Ungeborenen. Das war sehr schön und lustig – und schon mal für alle zukünftigen Mamis der Beweis: Fertigbabybrei schmeckt immer noch nicht. Aber Tigerentenweisheiten gelten auch heute noch! “Gibt mir mal schnell jemand einen Kuss?”

speciallet´s get 'roundtigerente

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Nov 03

You got to fight for your right to party!

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November, oh November!!

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Okt 24

Herbstlichtfarben

cupcakes

Gelb und Ahorn bleiben nicht mehr viel Zeit … den Cupcakes blieb auch nur kurze Frist. Schon viel von ihnen gehört, war an diesem Wochenende endlich die Gelegenheit, sie zu kosten: Cupcakes aus dem Cupcakes in Friedrichshain! Yumm!
In zehn Jahren Berlinzeit ist der Friedrichshain bei mir irgendwie immer unter den Tisch gefallen, ganz zu unrecht. Da steht ein Novemberbummel ins Haus, würde ich sagen. Dank Frollein Anna Besuch haben wir schon mal die gemütlich-geräumige und uhustoffreiche KNILCHBAR ausprobiert. Ein Spielzimmer für Mamas und Minis mit unverschämt leckeren Torten, genähten Herzerfreuern überall und soooo leckeren Buttermilchwaffeln, dass Mini Blondie mit dem Essen gar nicht mehr aufhören konnte.

knilchbar
(Leider hatte ich meine Nikon nicht dabei, so ein Mist.)

Der Rest vom Wochenende ist mit diesem schnellen Herbstwind schon (fast) von der Bühne geweht. Durch die Stadt gestolpert auf das Abschiedskonzert von Virginia Jetzt! und den Termin für ein rauschendes Fest 2011 im Kalender eingetragen. Viele Kilometer mit dem Auto geschrubbt und nicht genug unter freiem Himmel spaziert. Mini Blondie ist empört: Der Mond hat die Sonne kaputt geschienen!
Sonntagmorgen vor der Sonne aufgestanden. Yardglück aus Übersee noch vor dem Kaffee in der Waschmaschine gehabt. Klagelieder und Pfannkuchentorte. Nähen, nähen, nähen und hoffen, nächster Sonntag wird gut. Die Käferschafe bekommen Sommersprossen, auch wenn die Herbstsonne dafür beschummelt werden muss.

morgenlicht

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Okt 21

Vergnügungen

nachlesespäte ernteschwere erdegelbschnittspitzenernteumgraben

Die Welt vorm Erwachen ertappen, ungekämmt, im Reifmantel, blinzelnd
- und die Kürbisse auf Bauers Wiese, alle unter einer Decke
Wortloser Gruß zum Abschied von Kranich und Star
Warme Füße, tagelang
Neue Lieder
Keine Zeitung
Durch Pfützen stiefeln
Den Faden verlieren
Vorher und Nachher kennen
Entscheiden, heiß oder kalt
Erde bewegen
Tulpen stecken, glauben
Die Herzwand stärken für Allerleirau
Suppen, Suppen!
Wind im Feuer
Herbstrauschen nachts
Warten – und wissen, worauf.

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Okt 06

Love in the afternoon – Wanås

Ich sehne mich nach einem Buchenwald. Seit ich in Wanås war. Ich hatte vergessen, wie hoch die Kronen stehen, wie viel Licht ihr Laub bündelt. Und der immerwährende Teppich aus Bucheckern – knack, knack. Als Kind war ich in einem Buchenwald, und dann noch ein Jahr mit Ite-ska-wih.
Solche Wälder müssen steinalt sein. Wahrscheinlich lebte Robin Hood in einem Buchenwald. Elbenspuren könnten noch tief drin verborgen sein. Und kein Wunder, dass die Snapphanar sich in solchen Wäldern versteckten, wie gemacht dafür.
Wanås haben wir zweimal durchwandert. Seit 1987 installieren internationale Künstler für ein Jahr ihre Arbeiten auf dem Gelände rund um das kleine weiße Schloss. (Das ist heute in Privatbesitz. Meine Neugierde blieb ungestillt, ich konnte nicht herausfinden, wer da lebt und seinen Kaffee trinkt.)
Ein paar Arbeiten bleiben jedes Jahr in Wanås zurück. In der Nachsaison war es besonders schön, durch den Wald zu gehen, fast ganz allein. Als liefen wir durch eine Geschichte, die sich mit jedem Weg anders weiter erzählt.
Die Installation von Ann Hamilton in der riesigen Scheune hat mich am meisten fasziniert. Ich wünschte, sie käme mal nach Berlin!
Der Buchenwald von Wanås lässt sich genauso wenig zusammenfassen wie ein Roman – den man ja nie nur liest, immer auch durchlebt. Aber ein paar Bilder will ich doch zeigen. Wer bald nach Schweden fährt, sollte das unbedingt auf die Reiseroute setzen.

WanasWanasschaukelnschaukelnSilberbaumdie Zeit kann sich spiegelndinner is readyjemand zu Hause?Licht

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