Vielen Dank für alle Anmeldungen, die bisher eingetrudelt sind! Es ist noch Zeit bis Montag, 10.10., um beim Scrap Swap mitzumachen. Nicht wundern, ich schicke erst ab Montag dann Bestätigungen an alle Teilnehmer.
Category: Nähstoff
Vier Kugeln Vanille
Mini Blondie liebt Vanilleeis. (Schoko auch. Kinder sind einfach die besten Feinschmecker.) Und ich liebe helle Shirts für Mini Blondie. Die mag ich viel lieber als knallbunte Oberteile. Genosse Schoko habe ich allerdings in Verdacht (neben Banane & Apfel), für die dunklen, nicht wieder rauszubringenden Flecken verantwortlich zu sein. Da muss die alte Überdeckungsmethode wieder her: Flecken? Da kann man doch einen Knopf drüber nähen. Oder gleich eine ganze Eistüte mit vier Kugeln Vanille.
Die erste Version sah angezogen etwas – ähem – ungünstig aus. Also habe ich zwei von den Kugeln noch schneckenartig abgesteppt. Mini Blondie gefällt es und ich habe jetzt öfter Heißhunger auf Vanilleeis, aber so richtig Gutes. Das hier. Maunz.
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Lolles Decke
Lolle, Mini Blondies Puppenmädchen, kann ohne die Trollprinzessin nicht einschlafen. Die Trollprinzessin ist eine kleine Gestrickte mit Zöpfen, die aufgrund der Ohren ihren Namen bekommen hat. Opa Erwin hat sie im Juni aus dem Urlaub mitgebracht. Vor zwei Wochen hatten wir sie mit bei den Großeltern, und da liegt sie jetzt noch, im Bett, bei den anderen Puppen. So ein Mist. Zum Trost hat Lolle-Puppe eine eigene Bettdecke bekommen.
Lolle schläft mit ihrer neuen Decke ziemlich gut. Sie hat der Puppenmutti ins Ohr geflüstert, dass sie morgen ihre Küche putzen will. Na so was. Aber es wird Zeit, dass die Trollprinzessin nach Hause kommt, nächste Woche soll es kalt werden. Da brauchen auch Puppen jemanden zum Füße anwärmen.
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SWAP SWAP SWAP
Heute ist ein wunderbarer Tag. (Auch wenn mir ein bisschen länger Nacht sehr lieb gewesen wäre, weil die Kinder zwar um halb Sieben im Bett waren (Wunder!) dafür aber ab Mitternacht abwechselnd Party gemacht haben.)
Um so herzlicher die Einladung zum KAFFIKNOPF Scrap Swap. Damit verabschieden wir den Sommer und lernen vielleicht ganz unbekannte Schokoladenköstlichkeiten kennen?!
Alle Infos *klick* auf das Bild.
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Bei den tollkühnen Stoffen
Diese Woche war ich mit zwei Freundinnen im Volksfaden Laden. Im schönen Schöneberg, ganz in der Nähe von Naumannstraße, Gustav-Müller-Kirche und Tuffstein. Dort fing vor elf Jahren unsere Berlinzeit an. Die Trödelläden, die türkischen Lebensmittelgeschäfte, das kleine Kino Xenon – gibt es alles noch. Irgendwie hat Schöneberg sich über die Jahre seinen angenehmen Flair erhalten, finde ich. Und seit Juli gibts dort mittendrin in der Crellestraße mit Volksfaden ein richtiges Schmuckstück. Ladeninhaberin Linda Gaylord hat dem Laden wunderschön eingerichtet. Die Fußmatte am Eingang Heimat trifft es: bei dieser herrlichen Auswahl an Stoffen fühlt sich jedes Nähherz sofort zu Hause.
Meine Ausbeute: Zwei Jerseystoffe und ein Rest von Heather Ross Far Far Away II. (Batti hat sich zum Motorradfahren ein Jerseyhalstuch in einer unauffälligen Farbe gewünscht. Habe ich doch gut getroffen, oder?!)
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Verliebt in Laura und Jane
Wir sind verliebt! Vor allem Mini Blondie. In Laura. Samt Pa, Ma, Schwester Mary und Babyschwester Carrie. Unser Junibesuch bei meiner Busenfreundin Uli und ihrer Familie hat die Lauraliebe angefackelt. Ihr großer Sohn J. hat zwei von den My first little house books (die er auch innig liebt). Während des Besuchs wollte Mini Blondie die Bücher wieder und wieder vorgelesen bekommen. Wieder Zuhause hat sie die Geschichten mit Playmobil nachgespielt. Oder auch mit uns, wobei das Mucklababy dann als Geschwisterchen herhalten muss.
Ich musste für Mini Blondie einfach ein paar Bücher von Laura kaufen. Uli hatte sie bei Goodwill in New Hampshire bekommen. Ich habe das Internet durchgewühlt um die Bücher zu finden, die sind gut versteckt weder unter Autorennamen noch unter little house zu finden. Nur unter den Einzeltiteln oder unter My first little house books. Also sowas. (In unsere Lieblingsbücherliste sind sie verlinkt.)
Hier in Deutschland sind die Bücher unter “Unsere kleine Farm” bekannt … aber es gibt sie nicht in diesen wunderschön illustrierten Ausgaben für die ganz Kleinen. Bekannter sind wahrscheinlich die Fernsehserien davon – die haben mich nie begeistert. Aber diese kleinen Büchlein und mein Mini Blondie, ganz vernarrt in Laura und ihre Haare, ihre Puppe und die amerikanischen Rrrrrrrrs in den Namen – zum Verlieben.
Manchmal will Mini Blondie auch den englischen Text hören – manchmal muss dann sogar Opa Erwin ran.
The Gentle Art of Domesticity
Das liegt bei mir neben dem Bett. Wenn ich Gelbe Wolke ins Bett bringe und noch im Zimmer bleibe bis sie einschläft, oder morgens beim Kaffi lese ich ein bisschen darin herum. Es ist das erste Buch von Jane Brocket, Autorin des Blogs yarnstorm. Domesticity kann man kaum schön übersetzen (Oder, Herr Müller?). Häuslichkeit. Das klingt wie staubige, selbstgebackene, nicht gelungene Vollkornbrötchen. Genau ums Gegenteil gehts. Mein Lieblingswort im ganzen Buch: haberdashery. Das muss man ganz oft hinter einander sagen. Und nicht fragen, wie es übersetzt ist (Kurzwaren, huaa).
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Lichtspiele
Dieser Sommer spielt gern mit Himmel und Licht. Wir schauen zu. Holen Mini Blondie für einen doppelt gespannten Regenbogen noch mal aus dem Bett. Backen Carrot Cake, wieder und wieder. Beim Abmessen von Mehl, Zucker, Möhren, Rosinen und Nüssen denke ich an Natascha in Laos. (Würde in Laos so ein Carrot Cake schmecken? Ich kann es mir nicht vorstellen.) Wir knüpfen an lang zurück liegende Zeiten an. Sommerleben ist fast wie ein Quilt. Hier ein Stich, da ein Stich. Regen, Sonne, Regen. August and everything after.
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Ode an die Arbeit
von WIR SIND HELDEN – Kleiner Zusammenschnitt aus der Ode an die Arbeit
Also was das Schaf da mit dem Gras macht: Keine Arbeit – Ach?
Was man später mit dem Schaf macht: Das ist Arbeit – Aha
Generell alles was Spaß macht: Keine Arbeit – Och
Generell was man im Gras macht: Keine Arbeit – Ach so
Wir singen: Ohne Arbeit wär das Leben öde. Also sing ich müde meine kleine Ode. An die Arbeit!
Also der Atlas, der die Welt hält: Der hat Arbeit – Ach jetzt hör aber mal auf
Wer einen Atlas für die Welt hält der hat – ?
Und der den Stein da auf den Berg rollt: Der hat Arbeit – Jau
Wer sein Bein hebt, übern Berg tollt: Keine Arbeit –
Ja, aber Moment mal, was ist mit dem Hund – ? Nein, der Hund macht Arbeit. Ah ja -
Wer ein Haus baut, einen Baum pflanzt der hat Arbeit – Ja, ist klar
Aber wer aus dem Haus schaut, um den Baum tanzt der macht Arbeit… Na ja, aber wenn…
Jetzt reicht’s aber, ihr beiden: An die Arbeit!
Batti sagt, mein Nähkram ist keine Arbeit … Stimmt, und stimmt nicht. Aber es macht so! viel! Spaß!

Augen für den Schlittschuhfahrerfisch. Inzwischen ist er auch schon zusammengenäht und ich bin beim Ausstopfen.

Der Anfang einer quadratischen Tischmatte.


Ich kann nicht klein nähen, hmpf! Aus “Schnell mal einen Umhängebeutel nähen” wird bei mir immer: “Schnell mal ein Zelt nähen.” Oder wie Herr Mielki sagen würde: Für deine Taschen braucht man ´ne Mindestgröße.
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Haaaaaaallo! Erdbeeren! Nähzimmer! Don´t stop the music!
Spürst du auch das Leben in dir? Auf den Betten hüpfen hilft. Oder einen langen Nachmittag durch Berlin latschen und abends ins Frischluftdorf einrollen.
Spät abends Erdbeermarmelade kochen auch. Samt der Flut an Kindheitserinnerungen. Abschäumen, die Gelierprobe auf dem Teller naschen. Gläser heiß ausspülen, sind alle Deckel sauber (klar, ich habe neue Gläser gekauft), kochend heiß die Marmelade einfüllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen. Über Nacht mit einem Geschirrtuch abdecken. (Mama haben wir das denn so oft gemacht?)
Ich weiß, dass Sommer ist, wenn es Erdbeeren gibt, die nach Erdbeeren schmecken – und nach Sonne. Im Juni haben wir es endlich einmal auf die Erdbeerfelder von dem schönen Hofladen geschafft und sieben Kilo gepflückt. Mehr konnten wir nicht tragen – sonst hätten wir nicht mehr aufgehört zu ernten. Die Gewissenhaftigkeit ist wohl noch aus Kindertagen eingeimpft – jede Pflanze wird sauber ganz leer gepflückt, auch die kleinen Erdbeeren müssen ab.
Zu Battis Geburtstagsfest gab es also fast nur Erdbeeren, im Kuchen, in der Bowle, zum Frühstück-Mittag-Abendbrot. Damit haben wir die Erdbeerenzeit auch schon wieder verabschiedet, jetzt warte ich auf Aprikosen und Stachelbeeren für ein bisschen mehr Marmeladenvorrat. Die Erdbeermarmelade ist bis auf zwei kleine Gläschen schon verputzt.
Hier fällt noch etwas auf – wir sind wieder im Nähzimmer. Yuhuuuu. Mal alle drei am Tag, mal Mini Blondie und ich früh am Morgen, Gelbe Wolke und ich noch früher am Morgen, mal ich allein am späten Abend … Ich hab mein Kathedralenstudio so vermisst!!
Auf dem letzten Foto probiert Mini Blondie (widerwillig) ihr Oster-Schürzenkleid an – es ist ein ganzes Ende zu groß geworden. Gelbe Wolke, meine Nichte und kleine Freundin C. wurden auch in Schürzenkleider eingewickelt – leider habe ich noch keine Fotos davon gemacht. Es geht doch nichts über kleine Kleidchen nähen! Das Schnittmuster in vielen Größen gibt es von Stollentroll hier. Entdeckt habe ich den Schnitt bei Amberlight. Danke, danke!
Meine TO SEW Liste ist so lächerlich endlos lang, die schreibe ich lieber nicht auf. Aber ihr, was näht ihr so in diesem schönen, regenreichen Sommer?
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Stopfpilz-Staffellauf
Meine Oma stammt aus einer Zeit, in der man noch Großmutter sagte. Und in der löcherige Socken wieder gestopft wurden. Letzten Monat wurde ihre Wohnung aufgelöst, Oma wohnt jetzt bei meinen Eltern. Und all die Dinge, die über vierzig Jahre in ihren dreieinhalb Zimmern, Dachboden, Keller, Schuppen und Garten zusammengehockt haben, verteilen sich in alle Winde. Die Stopfpilze sitzen jetzt in meinem studio. Wie fleißig wurden damit wohl Socken gestopft, so abgenutzt, wie der Lack darauf ist.
Ich stopfe nie Socken. Bei Selbstgestrickten würde ich es vielleicht machen. Aber Brummkreiseln lässt es sich mit den Pilzen wunderbar.
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