Tageskarte
Überbackene Rote Bete
Zu Beginn meiner “Biokistenzeit” mussten wir uns erst einmal anfreunden, die rohen Rote Bete und ich. Dann hatte ich sie sogar im Garten und habe ständig Sonjas Rote Bete Salat gemacht, mit schön viel Schmand. Aber warme Rote Bete, das kannte ich noch gar nicht. Gelbe Wolkes Hebamme hat mir dieses Rezept empfohlen.
Für ein Blech satt:
6 Frische Rote Bete schälen und waschen. In dünne Scheiben schneiden, wie Ziegelsteine auf das Blech schichten. Sparsam mit Salz, Zucker, Pfeffer, Chilli und Zimt würzen. Mit Sesamöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 180° (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen. Aufpassen, wenn es kleine Knollen sind, nicht verbrennen lassen. Zum Schluss mit geriebenem Parmesan (oder Gouda) bestreuen und warten, bis der Käse geschmolzen ist.
Das schmeckt himmlisch auf Butterbrot, zu Jasminreis oder zu noch mehr Ofengemüse. Möhren und Kartoffeln lassen sich auch wunderbar so zubereiten.
Bon Appetit!
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Kürbis-Erdnuss-Sauce mit Pasta
Ingwer, Schalotten, Knoblauch
Butternut Kürbis
Erdnussbutter
Erdnüsse gehackt
Sahne
Kokosmilch
Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Zimt
Spagettini
Parmesan
Ingwer, Schalotten und Knoblauch fein würfeln und in einer Pfanne in Butterschmalz auslassen. Kürbis in nicht zu große Stücke schneiden und dazu in die Pfanne geben. Salz und Pfeffer dazu. Kurz anbraten und dann bei geringer Hitze und Deckel auf der Pfanne gar ziehen lassen. In der Zeit können die Nudeln aufgesetzt werden. Wenn der Kürbis weich, aber nicht “labberig” ist, mit Kokosmilch und Sahne aufgießen, 2 EL Erdnussbutter dazu geben und aufkochen lassen. Noch mal kosten, ob genügend Salz und Pfeffer an der Sauce sind. Mit einer Prise Zimt würzen, die gehackten Erdnüsse einrühren und den Parmesan auf dem Tisch nicht vergessen. Bon Appetit!
Wer ganz ausgebufft ist (oder in Festtagslaune), gart den Kürbis in etwas Kalbsfond, bevor Sahne dazu kommt. Mhmmmm.
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Möhren-Tortellini-Suppe
Für warme Maimittage oder laue Abende ist diese Suppe herrlich. Nahrhaft mit den Käsetortellinis und mal etwas anderes für die Geschmacksknospen. Außerdem eine gute Gelegenheit, den Kühlschrank leer zu bekommen.
Hier das Rezept:
Alle Möhren, die noch im Kühlschrank sind (bei uns sind das meist die Möhren der letzten drei Biokistenlieferungen)
Schalotten, Ingwer, Knoblauch
Viertel Sellerie
Süßkartoffel
Weißwein, Gemüse- oder Hühnerfond
Sahne
Käsetortellini
Schalotten, Ingwer und Knoblauch (Menge nach Wunsch) in Butter anschwitzen, geschnittene Möhren und Sellerie dazu geben und etwas mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, mit dem Fond aufgießen und köcheln lassen. Süßkartoffel dazugeben und alles weich kochen. Mit Salz, Pfeffer, Zimt würzen, pürieren, die Sahne dazu geben und noch einmal aufkochen. Tortellini ein paar Minuten in kochendes Wasser legen und dann ab damit in die Suppe.
Bon Appetit!

Keine Lust auf Kuchen backen
Für diesen Restwinter mit seiner großen Frühjahrsmüdigkeit und seiner sehr großen Kuchenlust sind Waffeln die Lösung. Der Teig ist in Minuten angerührt und ganz schnell durchs heiße Waffeleisen auf den Teller geschlittert. Da wird jede Waffel mit Creme Fraiche und hausgemachter Marmelade verziert. Yumm!
Rezepte gibt es zahllose. Ich verwende zur Zeit gern dieses hier von der Brigitte, messe die Zutaten aber gar nicht ab, sondern mische ganz nach Gefühl alles zusammen. Speisestärke ersetze ich mit Mehl. Dazu noch eine Ladung Mohn, einen kleinen Becher Quark, und wenn keine Sahne im Haus ist (aber wann ist mal keine Sahne im Haus?!) einfach mehr Milch nehmen. Das Rezept reicht gerade so für uns drei hier, also am besten gleich die doppelte Menge Teig für den großen Waffelhunger nehmen. Bon Appetit!



