en vacances

DSC_5276
Ein Kougelhopf, Wiesenblumen und selbstgemachter Apfelsaft haben auf uns in der Ferienwohnung gewartet. Wow! Damit war mein Herz sofort gewonnen. Wir machen Ferien in Frankreich – wie ich es Batti versprochen habe. Nachdem wir in den letzten Jahren immer Richtung Norden gereist sind, endlich einmal Süden. Sagen wir: Süden für Anfänger. Bisher haben wir behaglich viel Regen. Um uns herum erheben sich Weinberge, Schlossruinen, Störche. Kleine Straßen führen durch wahren Märchenwald, oft läuft ein Bächlein nebenher. Wir sind in den Vogesen. Der Garten, der zu unserem Maison des Roses gehört, ist für die Kinder ein Paradies. Er geht leicht den Hang hinauf und ist so geschickt angelegt, dass man glaubt, einen Acht-Zimmer-Garten zu haben. Zwei, dreimal am Tag habe ich den Impuls, eine Strandtasche zu packen und ans Meer zu fahren. Alors … dafür gibt es hier Crémant!

Flattr this!

grün zu grün

hellgrünmittelgrüngrüngrün

Das Frechfieber hält uns drinnen, dabei gibt es draußen bei Weitem mehr Grüntöne als wir in den Buntstiften haben. Und wir haben wirklich viele. Na warte, du! Morgen sind wir alle wieder gesund.

Flattr this!

zusammen::nähen

Erdbeerzeit

Während ich den Winter lang das Gefühl hatte, so gut wie gar keine Zeit im Nähzimmer verbracht zu haben, war ich in den letzten Wochen oft dort drin und an der Nähmaschine. Yay! Und nicht nur zu Hause wurde genäht, ich war auch ein bisschen unterwegs. Dienstags bin ich bei Swing & Sew, neun Wochen lang. Ich habe ein paar kleinere Projekte auf meiner Liste und noch ein Hemd für Batti und wenn die Zeit noch reicht, ein Sommerkleid für mich.
Zum Social Patchwork war ich neulich einen Abend im Nähgern. In wenigen Stunden haben wir unter der Anleitung von Patchworkerin Antonia ein Quilttop zusammengenäht. Das Muster nennt sich chinese coins. Es ging so schnell, wir waren gut zehn Leute und es war fast zu wenig zu tun. Wir haben die Stoffe sortiert und drei große Steifen gemacht in blau/grün, hell und rot/orange. Ich habe allein an dem kurzen Abend viele neue Dinge übers Patchworken gelernt. Das muss ich bei Gelegenheit mal zeigen. Mit Mamas Decke werde ich bald zum quilten in den Kurs von Antonia gehen. Da gab es bei mir bisher ja viel Gegrummel, weil die Stoffe beim durchquilten immer so verrutschen – trotz gewissenhaftem Heften.
Eine andere Gruppe hat beim zweiten Treffen die Decke fertig genäht. Der Verein farbtupfer.ev organisiert in ganz Deutschland solche Patchworkdecken für Kinder, die sehr lange im Krankenhaus sind. Mehr Infos gibt es hier.
Bei Kaffiknopf gibt es auch ab und an Nähsessions. Das macht so viel Spaß – zusammen schöne Stoffe zusammennähen. Wir treffen uns in unserem Gemeindesaal, da ist riesig viel Platz. Letzten August haben wir angefangen. Im November waren wir über Zwanzig, und keine Sicherung ist durchgebrannt. Dafür war sogar meine Mama mit dabei und hat sich eine Wendetasche genäht. Ich glaube, es war das erste Mal überhaupt, dass wir beide zusammen genäht haben. Einige Teens waren mit von der Partie und haben sich soft trees genäht.
Am letzten Aprilsonntag war wieder eine Nähsession. Fünf Stunden sind wie nichts verflogen. In der Woche vorher habe ich einige Tilda-Erdbeeren und Rosen als Muster genäht. Aber meine Damen wollten lieber erstmal praktischere Dinge machen. Auch gut. Deswegen weiß ich jetzt endlich, dass Reißverschlusskissen ganz einfach zu nähen sind. Nächstes Mal mache ich mehr Fotos – auch von dem leckeren Buffet, das nur ganz langsam leerer wird, weil alle im Flow sind.

social patchworkzusammen::nähen
zusammen::nähenzusammen::nähen

Flattr this!

Mai Maj May

DSC_5114

Nur grüne Ware habe ich mir vom Markt am Maybachufer mitgebracht. Letzten Freitag war ich mit Juju, Onkel Basti und den Mädchen endlich mal auf dem schönen Markt. Stoffe, gekochte Maiskolben, Gemüse, Blumen, ein buntes Gewimmel. Wir haben den Schiffen gewunken. Und zur Erholung Bagels und Earl Grey Shortbread in KATIES BLUE CAT ausprobiert. Lecker!! Den Markt werde ich nächstes Mal lieber ohne die Kinder besuchen. Die großen Menschen drängeln so. Aber ansonsten hat es ihnen genauso wie mir gefallen, mal wieder einen Tag lang durch die aufgeheizte Stadt zu cruisen. Zu Hause hat uns der erste Frühlingsregen empfangen. Hallo Mai!

Flattr this!

Klara Himmel, kirschblütenvoll

DSC_5074

Mein Nähkörbchen platzt fast, ich bekomme die “Wörks in progress” definitiv nicht mehr übersichtlich darin unter. Aber ich hab sie einfach gern alle beisammen, Stickzeug, Strickzeug, Nähkram … Und jetzt, wo die Draußentage wieder da sind, trage ich den Korb mir selber hinterher. Auf die Terasse, in den Schatten, wieder in die Küche. Ein paar Stiche am Tag werden es immer, auch wenn der Garten erstmal laut ruft: Putz mich und rupf mich. Die Kinder sind so erleichtert, endlich wieder durchs Draußen jagen zu können. Mini Blondie bemerkt jede neu aufgeblühte Blume und hält sich eine Schnecke im Gras. Die Kirschblüten sind aufgesprungen wie Riesenpopcorn! Ich höre es krachen, wiedermal. Ich bin schon so gespannt, wie unsere Apfelbäume bald blühen werden, das tun sie jedes Jahr anders. Mal nur an ein paar Zweigen, ein Jahr auch gar nicht. Dieses Jahr wünsch ich mir ein Apfelblütendach.
Das neue (! wir haben im Winter die Zimmer getauscht) Kinderzimmer hat eine große Wimpelkette bekommen. Im Puppenhaus gibt es täglich Torte und ich habe am Wochenende das erste Stückchen selbstgemachte Erdbeertorte gegessen. Mhmmm! Ein guter Auftakt für die zweite Staffel Geburtstagsfeste. Der eine Teil unserer Familie hat ja kurz nach Weihnachten Geburtstag, und der zweite Teil fängt jetzt an. Wir feiern durch bis Mitte Juni.

DSC_5082DSC_5092

Flattr this!

zusammen::nähen

zusammen nähen

Heute ist es wieder soweit … gleich packe ich allen Kram ins Auto und dann nähen wir zusammen. Ich bin schon ganz aufgeregt und konnte gar nicht schlafen. (Könnte auch am späten Kaffi gelegen haben.) Bestes Nähwutwetter!

Flattr this!

imps & elfs

shoppedwolkenkonfettipocket

Kennt jemand imps & elfs? Vor einiger Zeit hatte ich einen Gutschein für das Limango Outlet. Wenn ich mal in Schnäppchenjägerlaune bin, fahre ich gern ins Outlet. Bei uns ist eins in der Nähe, das ist wie eine kleine Stadt aufgebaut. Erinnert mich immer an die Truman Show, hat aber einen San Francisco Coffee Company Laden, den mag ich sehr.
Ein Onlineoutlet ist weit bequemer und limango hat eine schöne Übersicht und Kleidung lässt sich nach Größen sortieren. Ganz hingerissen war ich von den Kinderklamotten imps & elfs. Die kannte ich gar nicht und konnte mich fast nicht entscheiden. Gelbe Wolke musste einfach die graue Strickjacke mit dicken gelben Punkten drauf haben. Mini Blondie hat ein Kleidchen bekommen, da gefällt mir der Schnitt total gut. Ganz schlicht und ein paar coole Details. Die Kleidung wird aus Ökobaumwolle gefertigt, das erklärt die recht stattlichen Preise.
Für mich gab es auch Pünktchen – auf grün. Und für das neue Mucklababy hab ich einen Strampler geschnappt, der aussieht wie ein Wolkenhimmel voller Konfetti. Das hat Spaß gemacht, vielen Dank!!

for spring, for herimps&elfs
hello grellowyellow dots

Flattr this!

Mama war da

beets

Wenn Mama, die zweitgrösste Kartoffelliebhaberin da ist, wird Neues geschmaust. Diesmal hab ich ihr unser Vegi-Sushi gemacht. Sie war schnell satt, hehe. Mir war aber auch der Reis etwas verkocht. Wir unternehmen noch einen zweiten Versuch, beim Fachmann in der Ahornstraße. Das Blech Rote Beete war voll von einer einzigen Rübe, die hatte die Größe einer kleinen Melone. Und aus dem Kochbuch A year of pies gabs eine Tarte mit Aprikosen. Das Tolle am Pieteig ist, dass man immer die doppelte Menge macht und dann eine Kugel im Kühlschrank übrig hat, zum Nachschub backen. Oh, wenn es erst wieder frische Blaubeeren gibt.

sushi for mamasushi for mamasushi for mama

tartefrom a year of pies

Flattr this!

a friend to knit with

babyshower : findus pantsbabyshower : miss schlachteplattenbabyshower : blanket

A friend to knit with – das ist zum einen ein blog, den ich sehr mag und zum anderen eines der weltschönsten Dinge. Einer davon reicht schon, viele sind noch besser. Zusammen sitzen, egal wo, in der Küche, im Garten, im Café, im Zug, auf dem Spielplatz, und Maschen reihen. Ein bisschen reden, ein bisschen nicht. Und zusammen lachen. Kaffee ein Muss, Kuchen optional. Ich liebe das! Und das entwirrt mir alles, was sich im Alltagskopftopf manchmal so verstrickt.
Ein paar Mal habe ich ja schon von meiner Berliner Strickrunde, alle zwei Wochen montags, erzählt. Meistens schaffe ich es nur für einen Abend nicht so weit in die Stadt rein, aber wenn, dann ist es ein Fest. Und eigentlich ist meine mittlere Schwester, aka Muckla, Mitbegründerin. Deswegen war ein Landstricken mit eben dieser Gruppe die perfekte Tarnung für eine überraschende Babyshower für meine Schwester. Bald werde ich nämlich wieder Tante, hurra. Wir haben bei der Baby Shower auch gestrickt, aber nicht nur. Weil meine Schwester Pettersson und Findus so mag und in ihrem Haus bestimmt einige Mucklas wohnen, war das unser Motto. Unsere Freundinnen haben Leckereien aus dem Finduskochbuch gekocht, selbstverständlich gab es eine Pfannkuchentorte. Meine kleine Schwester, Juju, hat sich eine Anleitung für eine Findushose ausgedacht, an der alle Gäste ein paar Reihen mitgestrickt haben. Fertig geworden sind wir nicht, Muckla kann jetzt zu Hause weiterstricken. Ich habe bei ravelry kein Pattern gefunden, was einer Findushose ähnlich ist, und schmale Längsstreifen stricken sich gar nicht so einfach, weil man die ganze Zeit die andere Wolle mitnehmen muss. Die Hose wird ziemlich warm, glaube ich.
Aber möglicherweise kommt ja nach diesem Bombenfrühling, der unseren Garten mit narrischen Nestbauern füllt, und nach einem heißen Sommer und mildem Herbst dann doch wieder ein (pssssst) Winter?!

babyshower : pancake cake
babyshower : cakes

Flattr this!

Mecklenburger Eier

favorite eggfastDSC_5002

Ein Besuch bei den Schwiegereltern brachte Sonntag Abend frische Eier und einen Gänsefederindianer mit.
So lecker! Wachsweich gekochte Eier mit Majo, Salz, Pfeffer und Schnittlauch. Das könnte es für mich ständig geben. Eier (genau wie Zwiebeln) brauche ich in der Küche immer. Deswegen hätte ich so gern paar bunte Hühner. Sie machen zwar viel Dreck, aber belohnen dafür mit kleinen Geschenken, überall versteckt. Alle vier, meine und Battis, Großelternpaare hatten Hühner. Als Kind habe ich über die großen Getreidesäcke gestaunt. Battis Oma hatte sogar im Ort die Eierannahmestelle, und seine Eltern haben immer noch eine kleine “Herde” Hühner. Mini Blondie und Gelbe Wolke gehen inzwischen langsam allein über den Hühnerhof stromern. Ich finde das Gegacker lustig, auch wenn ich die Hühnchen so gar nicht hübsch finde, weil sie so viel mit dem Kopf zucken. Ich habe schon versucht, die Muckla zu überreden, in ihrem Garten wäre Platz. Aber keine Chance, da müsste es schon Hühner geben, die Wolle abwerfen.

Flattr this!


© 2013 Kaffiknopf

Bird Themes for WP