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Dann steht mein Ritterpferd
unverhofft
weiss
vor mir
grüßt zögerlich
erkennt mich nicht gleich.
Blickt mich aus tiefsten Augen an –
Warte noch ein Jahr

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Für dich Herz bekomm ich zwei linke Hände.
Honiggelb bringen wir Maschen zur Welt.
Du glaubst es nicht.
Bis du’s selber siehst.
Siehst du?

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Schüsseln und zartbittere Erinnerungen
bleiben also übrig
von hundert Jahren Leben.
Heut fehlst du mir
mehr als an anderen Tagen.
Und kein Raachermannl nabelt.

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Liegenbleiben.
Kaffee ans Bett.
Sonntagswonne.
Inzwischen geht der Stern auf.
Will los. Über den Himmel reisen.
Bis ans Ziel.
Frieden auf Erden.
Wär schön.

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Kalter Regen spült das Jahr klar.
Husten und Prusten.
Zwei Kurrenden sind wir
und singen alle Lieder der Schallplatte mit.
Die Alten schauen himmelwärts.

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Drei Schwestern
Sieben Köpfe
Vierzehn Hände
Zwanzig Mützen
Millionen Ideen.
Du willst Händchen halten
mit dem heraus geputzen Adventsbaum in der Küche.
Ich auch.

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Ich liebe deine weit geöffneten Arme.
Stellst Nikolaus einfach vier Stiefel hin.
Bekommst eine Handvoll Pilze rein –
immerhin. Keine Kohlen.
Kleine Seele. Niemals aufgeben!

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Hier steh ich gut.
Wohin sonst sollte ich gehn?
Fass an deinen Flügel
so oft ich kann.
Lehn im Schatten
knapp neben deinem Herz.

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Wenn die Lichter leuchten draußen in den Apfelbäumen –
der Garten sein Weihnachtsbäumchen bekommen hat –
kommt das eine große Ausatmen, Seufzen
und dann
bald
Jauchzen.

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Als du heimkommst, geht die Sonne golden unter.
Entrüstet tauchst du in deinen Decken ab.
Ich weiß.
Schäle vier Apfelsinen und dich wieder heraus.

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