wanna dress in wirsingcan't stop making stuff ..: tzzyes yes yessorry folks ...all kinds of things roll up like cinnamon buns

Ich bin mir nicht sicher ob es alljährlich wiederkehrt – im Februar, wenn die Wintergemüse schrumpelig werden und die Äpfel langsam nicht mehr schmecken – oder ob es an dem kleinen Extra im Bauch liegt, dass da so zwischen dem Herd und mir steht. Jedenfalls kann ich nichts Gescheites mehr für mich kochen. Meine Kochmojo hat sich in Luft aufgelöst, ich kann mir nicht einmal etwas Leckeres ausdenken, bei dem mir das Wasser im Mund zusammenlaufen könnte.
Da kommt dann nur so Ein-Komponenten-Food heraus, was den Bauch satt macht, aber die Seele will noch was beißen.
Um auf die guten Takeouts in Berlin zurückzugreifen wohnen wir doch ein Stückel zu weit draußen. Aber die Küchentische meiner Freunde sind in Reichweite! Und manche kommen sogar auf Rädern zu uns nach Hause. Ein Glück dass meine Lieben hier dichtbei dann einen sonnigen Platz an ihrem Esstisch für mich, für uns haben und mich von Herzen bekochen. Und wie gut das schmeckt!
Asleys Post von Not without Salt hat das so schön in Worte gefasst.
Ich muss das auch noch üben, dass es okay ist, nicht immer die Kochlöffel zu wirbeln. Manchmal ist es einfach nur dran, sich woanders an den Tisch zu setzen. DANKE ihr Guten!!

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Was ich dir zu selten sage: Wie unabdingbar die Apfelbäume sind, die du damals mit unserem Neuhause dazugefunden hast. Wann gehen zwei Sterne auf?

 

 

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Wir warten auf das Baby und machen noch ein bisschen die Stadt unsicher. Berlins Vibe auf der Spur … am Montag auf der Schlosstraße; ach die Passanten mit ihrem Montagsgesicht. Einer schläft, tief in seinen Starbuckssessel gekippt. Ich hätte gern, dass alle weiße Farbe unter den Schuhsolen haben. Das Muster, das am Montag gelaufen wird, möchte ich sehen.

Am Mittwoch im Friedrichshain. Da war ich sehr lange nicht mehr. Gelbe Wolke ist mein Kompagnon. Wir holen zwei Schulstühle ab, gucken nach ob der Kaffee Latte noch so gut schmeckt wie eh und je und welche Cupcakes es gerade gibt. Meersalz Karamell Frosting, mhmm. Neben der Polsterei zieht uns der Berliner Büchertisch zur Tür hinein. Eine Schatzgrube voller neuer und gebrauchter Bücher. Ich hatte eigentlich gerade beschlossen, dass wir wirklich genug Kinderbücher haben, aber an einigen kann ich einfach nicht vorbei gehen. Der Laden hat ein tolles Konzept, um alle Kinder mit Lesefutter zu versorgen. Jedes Kind darf sich ein Buch bis 3,50 Euro als Geschenk aussuchen. Es gibt noch zwei Läden mehr in Kreuzberg und einen Onlineshop. Der Berliner Büchertisch freut sich über Bücherspenden und hat noch eine ganze Reihe schöner Projekte.

Der Februar, der Februar hat sich wohl die Siebenmeilenstiefel vom Dezember ausgeborgt. Schnell sind die Tage verhuscht. Mir gefällt das Licht am Morgen, vor dem Schulhof. Und das halb sechs am Abend, wenn ich den Tisch decke.
Meine kleine Schwester ist am Um(die Ecke)ziehen und Mamawerden – und ich kann nichts helfen, den Rücken nicht und keinen Finger krumm machen, das will mir gar nicht schmecken.
Zum Trost schmecken Luisas BOSTON BROWNIES umso mehr. Ich habe statt frischer Cranberries gefrorene Himbeeren genommen. Mini Blondie hat fast alles für das Rezept gemacht und am Ende keinen Krümel probiert. Wie ihr Name eben schon sagt. Ich muss ihr bald mal wieder einen Pound Cake machen. Die Brownies waren köstlich, vor allem mit viel Schlagsahne. Ich hätte sie noch fünf Minuten eher aus dem Ofen nehmen können. Backpremiere hatte dabei eine der Emaileformen von Falcon, die ich im Advent unfassbarer Weise bei einem Giveaway von Holly gewonnen habe. Weil sie so schön und makellos aussehen, hab ich sie eine ganze Weile in der Schachtel bewundert. Aber jetzt sind sie im Küchenschrank verstaut, eisatz- und abplatzbereit.

Ich muss grinsen wenn ich daran denke, dass Ela bei mir nie die Zuckerdose findet und andersrum – ich bei ihr auch jedes Mal den Zucker für Kaffee suche.
Ich habe endlich den Unterschied zwischen Acryl- und Aquarellfarbe verstanden. (True Story!)
Die Kinder sind nicht zu spät im Bett und müde, aber sie quasseln noch miteinander und ich kann nicht anders als zu lauschen. Sie verabreden sich für den Morgen, einer soll den anderen wecken und dann wollen sie Schallplatte anmachen.
In meinem Kopf rauschen die Gedanken durcheinander. Das war kurz. Und eigentlich lange. Twix esse ich sonst nie und jetzt könnte ich die täglich futtern. Und Thaifood.
Und Walter Mitty. Batti hat einen Film entdeckt, den besten den ich seit langem geschaut habe. Ich könnte ihn gleich noch mal gucken. “He shaved my head!”

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… und endlich vom Arbeitstisch runter das Nadelbüchlein, das mir so unter den Nägeln brannte und eigentlich in Windeseile gemacht ist … Und dann dauert es doch. Inspiriert von dem hier vom Angry Chicken. Die beiden Kreuzstichmotive habe ich auf normalem Ikealeinen aus dem Winterwood ABC von Alicia Paulson gestickt. Den herrlichen Stoff mit den Holzstämmen lasse ich gleich noch auf meinem Tisch liegen, der gefällt mir so gut, ich will noch mehr daraus machen. Jetzt werden Näh- und Sticknadeln hoffentlich nicht mehr ständig verschwinden.
Auch noch auf meinem Tisch: Battis erster Weihnachtssocke ist fertig. Puuh. Jetzt scheue ich mich vor dem Zweiten. Immer wenn ich Socken stricke, wird der zweite enger als der erste. Aber bevor die warme Sockenzeit wieder vorbei ist, möchte ich es doch gern schaffen. Juju war ein Schatz und hat mir in ihrer letzten Woche als Berlinerin schnell noch aus dem loops Nachschub von der Winter Sorbet Wolle geholt.
Und dann hab ich vor Jahren mal auf dem Holländischen Stoffmarkt den halben Meter Fliegenpilzstoff mitgenommen – und langsam ärgert er mich. Ähem. Aber nur, weil er immer noch im Schrank liegt und ich nicht weiß, was ich daraus machen könnte. Ein halber Meter ist eben immer zu wenig. Habt ihr eine gute Idee?
Derweil sticke ich noch ein bisschen Buchstaben, dass macht mir unbändigen Spaß. Ob ich das dann rahmen und aufhängen darf, werden wir sehen. Batti sagt, ihn erinnern diese Kreuzstiche an die Riesenpixel der Computerspiele von Annodazumal.

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I´m quinced

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Februar .. und wir hatten Ferien und Bummellaune … ich wette, im Februar hat jeder AGKAllgemeine Größte Kaufrauschgefahr. Und wenn ich nachts nicht schlafen kann … dann kann es passieren, ich suche auf der Quince & Co. Weltkarte nach Läden, – ach in Finnland gibts auch einen? Da möcht’ ich mal hin! – Und in den in Dänemark, da bin ich doch vorbei gefahren …
– So, und jetzt hab ich den schönsten Chickadee & Finch Cake hier und werde für die Abra Alva Pulswärmer von Matilde Skår anschlagen. Schaut mal bei Maria Carlanda vorbei, sie hat passend dazu auch ein Strickmuster für Abra Alva Mützen.
Soweit ich weiß ist Die Mercerie der einzige Wollshop in Deutschland, der Quince & Co. verkauft. Ich habe mal nachgefragt, zum Sommer hin stocken sie das Sortiment noch weiter auf und es wird auch die lark geben, auf die ich schon ein, zwei Augen geworfen habe.

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– Or not. Ich habe dann doch kurzen Prozess mit ihrhier gemacht. Aber erst nach langem Hin und Her. Manche Projekte kommen unter den Händen völlig anders raus als sie im Kopf drin sind. Wie auf links herum gedruckt (Wenn wir quasi selbst der 3D Drucker sind. Sind wir ja alle. Ha!)
Die große Familienwollrestedecke hab ich mir so schön vorgestellt, aber schon als ich die drei Streifen aneinander genäht hatte, wusste ich eigentlich, das wird nüscht. Das Format hat nicht gestimmt. Die Farbkombination hat mir nicht mehr gefallen. Hmpf. Mit wenig Genauigkeit und viel Augenmaß habe ich dann rundherum einen breiten weißen Stoffrand, mit Volumenflies dazwischen genäht. Damit war ich eigentlich fertig aber irgendwie lag die Decke in der Gegend herum und war mir ein Dorn im Auge. Dauernd gingen Maschen wieder auf, was mir eigentlich sonst nie passiert. Und das Sofasitzgefühl unter der Decke war irgendwie verbeult. Die Garne sind aus allen möglichen Stärken und das funktioniert eben doch nicht so gut. Kuschelig war es jedenfalls nicht. Batti konnte mich ganz gut ärgern, wenn er mir erklärte, wie ich doch Stoff dagegen nähen könnte und so weiter. Irgendwann habe ich den Stoffrand wieder abgetrennt – und zack, einfach so, verhunzt wie er war, weggeworfen. Ich hätte es auch mit der ganzen Decke machen können. Manchmal ist das vielleicht besser. In allen Dingen. Ich hätte die ganze Wolle auch wieder aufröppeln und was Gescheites draus stricken können. Die reinste Beschäftigungsmaßnahme.
Weil wir aber eigentlich noch eine cozy Sofadecke brauchen, habe ich meine Lieblings- aber dünnhäutig gewordene Bettwäsche genommen, gleich so den ganzen Bezug, zusammengestückelt und gegen die Wolle genäht. Erst wollte ich das noch von Hand machen, mit Stickgarn und Blanket Stitch. Aber die Faulheit hat gesiegt – Schludern will auch gelernt sein, wie die alten Weiber in Mecklenburg gerne sagen.
So! Und wenn noch mehr Maschen aufgehen, näh ich Flicken dagegen. Und die nächste Decke näh ich von Anfang an ordentlich und steppe sie mit Sashiko.
– Or not.

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  • Willkommen!

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und zwei (bald drei) Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du vorbei schaust!