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Advent im Haus

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Nach dem Regen kommt der Schnee … sag ich mal einfach so. Schnee wäre jetzt genau das Richtige. Eine dicke Decke davon, das alte Jahr darin eingeschlungen. Es war eine Herausforderung. Und ist es immer noch.
Viel langsamer als sonst schmücke ich das Haus. Mir ist nach leisen Sohlen. Ich liebe unsere beiden Lichterbögen, geschnitzt von meinem Onkel. Sie leuchten fast den ganzen Tag, auch in der Nacht. Wenn ich von draußen komme, scheint es, als spiegeln sie sich gegenseitig und machen noch mehr Licht.
Einen Tag nach St. Barbara haben wir Kirschzweige geschnitten. Kommen wirklich bis Weihnachten Blüten? Ich kann das gar nicht glauben. Wir werden sehen! Ein paar Apfelzweige sind auch dazwischen.
Die Schachteln mit Weihnachtsschmuck stehen noch im Keller. Und mein Oberwasser sinkt auch ab in den Keller. Ich muss einsehen, dass meine innere to do Liste nicht zu diesem Jahr passt und sie noch mal kräftig ausharken. Schwer fällts. Keine Weihnachtspost basteln? Kein Peppermint Bark dieses Jahr? Stollen, vielleicht? Geschenke nähen – verlass dich nicht drauf? Geduld mein Herz.
Ich habe einen Orgelton geschenkt bekommen. Den verankere ich jetzt in meiner Brust und lasse ihn nicht mehr los. Hörst du ihn?
Plätzchen backen ist das Beste. Mini Blondie hat sich blitzschnell übers blaue Rauschekleid die Schürze (eine neue wollte ich nähen, pff) gebunden und rollt den Teig aus wie eine Mutti. Wir backen wieder unsere Lieblinge: Connis Schokoplätzchen und die Cream Cheese Cookies von inchmark.
Und Mecklenburger Pfefferkuchen! Oma Ingrid backt sie seit Jahren in großen Mengen für mich. Diese Woche hat sie uns duftende Plätzchenpost geschickt. 1000 Dank unsere Liebe! (Wir haben die Dose vor Batti versteckt, damit die Plätzchen reichen, bis wir Nachschub gebacken haben. Ha!)

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Es ist offiziell!

laubigel

Heute in zwei Monaten ist Heilig Abend. Ja!! Der goldene Oktober hat sich freundlich aber bestimmt verabschiedet. Wir haben die Winterjacken herausgeholt. Weihnachtliche Pläne dürfen ab jetzt ohne schlechtes Gewissen geschmiedet werden. Wunschzettel werden ausgetüftelt. Adventskalender vorbereitet. Ich liebe den Advent und die Weihnachtszeit.
Wir haben wie letztes Jahr innerhalb der Familie jeder einen gezogen, der beschenkt wird. (Damit wir an Heilig Abend noch zu etwas Anderem kommen außer Geschenke auspacken.) Die Kinder (innerhalb und außerhalb der Mamabäuche) durften natürlich von jedem beschenkt werden – das ist der größte Spaß. Ich hatte meine jüngste Schwester Juju gezogen. Sie hat einen Pralinenkurs bekommen und ich habe versucht, einen Wunsch für ihre Kamera zu erfüllen. Ich habe an meiner Nikon maßgenommen und mal gehofft, dass es für ihre Kamera passt. Das Kameraband ist von house of hillroad, einem Blog den ich sehr gern lese. Mit diesen camara straps hatte ich schon lange geliebäugelt.

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Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Der Rest der Familie und meine Freunde haben das zweite Jahr kleine Tannenbäumchen bekommen. Auch wenn sie zum Teil als Türstopper oder Zuckerhüte missverstanden werden. (Tzzz!) Ich nähe die Bäumchen sooo gern. Und ich weiß ja, ich bin damit nicht allein. Zum ersten Mal habe ich Exemplare bei Tree Fall gesehen. Ich glaube, sie näht jedes Jahr neue Muster. Ich habe bisher immer nur die Stoffe gewechselt. So haben alle mit den Jahren einen kleinen Tannenwald zusammen. Was für Bäumchen näht ihr dieses Jahr?
Morgen wechsele ich die kaputte Birne im großen Herrnhuter Weihnachtsstern (er hängt bei mir im Nähzimmer) und lege das Weihnachtsoratorium auf.

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