Die Kirschblüten! Ich muss an ein Lied denken, wenn ich sie sehe, so knackig weiß, zum Anbeißen. Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unser Herz nicht traurig sein. Und so ist es.
Noch steht unser Weihnachtsbaum, lichterfroh. Dieses Jahr hat er nicht geduftet. Nächstes Mal möchte ich gern eine Fichte, keine Tanne. Wir hatten doch früher immer Fichten, war das nicht so?
Ich genieße seinen Zauber im Stillen, für die Kinder ist er längst abgestaunt. Aber heute haben wir uns noch einmal darunter gelegt und in die Lichter geschaut. Morgen schmücke ich ihn ab. Oder – übermorgen.
Der Januar tut uns gut und geht so leicht von der Hand. Jede Menge Besuch hier, und hin und her. Heute war sogar die Sonne da und hat geklatscht, als wir den letzten Pfefferkuchen verkrümelt haben.
Das frische Jahr hat eine Struktur bekommen, eine Richtung zum Ziel und ich staune über mich selbst, Frühaufsteher ich!
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Goodbye Christmas
Advent im Haus
Nach dem Regen kommt der Schnee … sag ich mal einfach so. Schnee wäre jetzt genau das Richtige. Eine dicke Decke davon, das alte Jahr darin eingeschlungen. Es war eine Herausforderung. Und ist es immer noch.
Viel langsamer als sonst schmücke ich das Haus. Mir ist nach leisen Sohlen. Ich liebe unsere beiden Lichterbögen, geschnitzt von meinem Onkel. Sie leuchten fast den ganzen Tag, auch in der Nacht. Wenn ich von draußen komme, scheint es, als spiegeln sie sich gegenseitig und machen noch mehr Licht.
Einen Tag nach St. Barbara haben wir Kirschzweige geschnitten. Kommen wirklich bis Weihnachten Blüten? Ich kann das gar nicht glauben. Wir werden sehen! Ein paar Apfelzweige sind auch dazwischen.
Die Schachteln mit Weihnachtsschmuck stehen noch im Keller. Und mein Oberwasser sinkt auch ab in den Keller. Ich muss einsehen, dass meine innere to do Liste nicht zu diesem Jahr passt und sie noch mal kräftig ausharken. Schwer fällts. Keine Weihnachtspost basteln? Kein Peppermint Bark dieses Jahr? Stollen, vielleicht? Geschenke nähen – verlass dich nicht drauf? Geduld mein Herz.
Ich habe einen Orgelton geschenkt bekommen. Den verankere ich jetzt in meiner Brust und lasse ihn nicht mehr los. Hörst du ihn?
Plätzchen backen ist das Beste. Mini Blondie hat sich blitzschnell übers blaue Rauschekleid die Schürze (eine neue wollte ich nähen, pff) gebunden und rollt den Teig aus wie eine Mutti. Wir backen wieder unsere Lieblinge: Connis Schokoplätzchen und die Cream Cheese Cookies von inchmark.
Und Mecklenburger Pfefferkuchen! Oma Ingrid backt sie seit Jahren in großen Mengen für mich. Diese Woche hat sie uns duftende Plätzchenpost geschickt. 1000 Dank unsere Liebe! (Wir haben die Dose vor Batti versteckt, damit die Plätzchen reichen, bis wir Nachschub gebacken haben. Ha!)









