Christmas oh Christmas

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Hallo meine Lieben! Wie geht es euch? Ich wüsste es gerne! Habt ihr schöne Weihnachten verlebt? Eine Sternstunde gehabt? Einen Roman gelesen, der noch lange weiterbewegt? Was waren eure Mottoworte aus dem letzten Jahr? Ich bin neugierig!

Als ich angelehnt an habit meine 24 Worte angefangen habe, wusste ich gar nicht, dass der Blog diesen Monat nach vielen Jahren endet. Schade. Auf mich hatten die Bilder und die abgezählten Worte große Wirkung. Umso mehr habe ich für mich selbst die 24 Tage bis zum Heiligen Abend genossen, so langsam wie möglich zerkaut und einen neuen Gedanken gepflanzt und gehegt. Normalerweise denke ich jedes Jahr: Oh nein, es ist schon Advent, oh nein, nur noch eine Woche bis Weihnachten, oh nein, hätte ich nur noch zwei Wochen Zeit … Und diese Gedanken sind sehr verführerisch und brechen so gern das Genick. Wann immer mir das dieses Jahr hochkam, hab ichs runtergetrampelt und weggeschickt und dagegen gesprochen: Ja! Jetzt ist es soweit. Jetzt ist Advent, jetzt leuchten alle Lichter, jetzt ist Weihnachten – auch wenn ich mich noch nicht so fühle. Ich will es jetzt haben. Und das war gut irgendwie.
Die Tage sind zwar auch schnell vergangen, aber danach kommen eben neue. Und wenn ich auf die Bilder hier zurückschau oder durchs Tagebuch blättere, erinnere ich mich wieder an alles und es war viel.
24 Tage jeden Tag hier nur kurz zu schreiben hat viel Spaß gemacht. Und jetzt bin ich redselig und habe Lust auf viele Worte. Ha.
Ich bin so froh dass unser Großfamilienweihnachten gelungen und geglückt ist. Wir hatten dieses Jahr ein paar Tage mehr zusammen, und damit war viel Hektik raus. Ich hab dazu gelernt. Ich bin ein bisschen stolz auf mich … ich hab es geschafft, den Kartoffelsalat aus der Hand zu geben und er hat umso besser geschmeckt; und die Gänse, die frieren noch ein bisschen weiter und wir braten sie irgendwann. Oma Gabi hat Rouladen für alle gebrutzelt und wir haben einstimmig beschlossen, die gibts jetzt immer. Viel praktischer für die mindestens 12 People, die wir sind.
Es hat geschneit, in allen Ausführungen die ich liebe. Als Überraschung zum Aufwachen, den Vormittag lang, dicke Pakete, dass Batti und Opapa ausgiebig Wege freischaufeln können. Wir haben soviel Stollen und Naschwerk und Köstlichkeiten gespeist, dass ich jetzt gern drei Tage lang Brunnenkressesuppe – oder etwas was ähnlich spartanisch anlautet – kochen würde.
Gestern sind meine beiden Sweetpies ein Jahr älter geworden. Sieben! Und Vier! Ist das wirklich möglich?! Es war ein schöner Zwei-Geburtstag, langsam haben wir den Dreh raus. Weniger ist mehr. Das stimmt so genau. In den letzen Wochen hab ich mir immer wieder den einen Satz, den ich bei Sarah Jane aufgeschnappt habe, groß und bunt vor die inneren Augen gemalt:

DO LESS, BUT BETTER.

Und heute, die Silvesterfaulheit, die ich so liebe. Wir haben unseren Motor abgestellt. So wie Papa mit dem Auto, wenn wir durch den hügeligen Wald nach Goosfeld gefahren sind. Motor aus, Gang raus, Kupplung treten und gucken, ob wir es schaffen, bis vor Carlas Haus zu rollen. Das war schön. Heute machen wir es auch so. Wir rollen aus. Über die Linie. Ins Ziel.
Ich mache jetzt einen großen Teller von diesen gefüllten Eiern, eine Pfanne Bratkraut und unsere übliche Silvesterbowle und dann kann unsere herrlich faule Silvesterparty beginnen. Die Luftschlangen liegen bereit. Die Kinder sind erkältet, feiermüde und kicherig. Ich würd‘ gern meine Freunde, vor allem die, die zu weit weg sind, heut Abend ganz fest drücken. Ich freu mich auf die Krapfen, die Frau Nachbarin jedes Jahr rüberbringt.
Heute Abend gibts noch mal abgezählte Worte, EINUNDDREISSIG. Und Tschüß liebes Jahr 2014!

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2 Kommentare

  1. Muckla
    Am 3. Januar 2015 um 11:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    What a fine collection! Da hast du den Weihnachtszauber aber gut eingefangen! Mein Favorit: Die Schneemannmütze *lol*

  2. Am 7. Januar 2015 um 20:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    PRECIOSAS FOTOS!!!
    SALUDITOS

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!