Gleich November

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Ein Bad in einer Wanne voll Apfellaub – und was sich nicht noch alles mit dem Herbstgarten spielen lässt. Die drei Cousinen schleppen die Blätter in Körben umher, machen sich kleine Feuerstellen, spielen Blätter rösten und hüpfen natürlich in die großen Laubhaufen, bis alles wieder auseinander geweht ist. Lieber Garten, treuer Spielgefährte. Wir ernten noch die allerletzten gelben Himbeeren, die Sonne kommt jetzt früh um die Ecke, über die Wiese. Auf den zurück geschnittenen Bäumen sitzt neuerdings ein Eichelhäher und gibt mit seinem Blau an. Paar freche Elstern staksen über die Terrasse. Hier blitzt und blinkt aber nichts. Heute Nacht war es kalt. Bald müsste meine kleine Maus wieder in ihr Winterquartier unterm Terassenholz einziehen.
Ich rechne an den Fingern ab wann wohl der erste Schnee kommt … und dass in zwei Monaten das Jahr wechselt. Und was ich alles noch -. Und für was ich beinahe ein ganzes Jahr gebraucht habe. Und was ich alles nicht -. Ich muss ein bisschen besser planen. Und mich dann daran halten. Aber irgendwie krempelts sich nicht so leicht um. Wenn ich eine Liste habe, mache ich am Ende genau die Dinge, die nicht drauf stehen.
Die Kinder leben so sehr im JETZT. Das ist gut, das ist so gut.
Und morgen November, juchuu. Aber! Ich bleibe noch kurz im jetzt. Very beautiful october …

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  • Willkommen!

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!