MUFFIN WEEK #1

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Wir starten basic: Blaubeermuffins. (Von Cynthia Barcomi.)

Vorher blättere ich mit der Gelben Wolke drei Backbücher durch und wir kleben Zettel an alle Rezepte, die wir lecker finden. Oder die als Muffins in Frage kommen. Da habe ich mir die Richtige ausgesucht. Fast jede Seite hat jetzt einen Kleber, manche auch zwei oder drei, zum Zeichen der Dringlichkeit. Wir nehmen statt Milch Buttermilch (die habe ich gerade wiederentdeckt und benutze ich grad überall, wo es passt. Lecker!) Die Hälfte ist tatsächlich im Freezer gelandet.

Ich freu mich den ganzen Tag über dieses schöne Datum. 29. Februar. Schaltjahrtag. In all it’s spark. Heute müssen wir noch was Besonderes machen. Die Bibliotheksbücher sind fällig, also packen wir sie ein (und lassen sie später auf der Treppe stehen) und düsen los. Zwei Beutel voll Bücher kommen mit nach Hause. Es fühlt sich an, als ernteten wir Goldbarren. Leihweise. Ich werde gar nicht satt an all den schönen Kinderbüchern, die es gibt. Dann gibts noch Kakao, Kaffi und Brezeln mit L. und N. im Café nebenan. Der Kellner würde Marcel gefallen. Wir haben 4° C und einen schnittigen Wind. Im Auto hören wir „Der kleine Herr Mann und die kleine Frau Babette“, das kennen wir schon als Buch. So schön gelesen. Ich muss abends noch bisschen mithören, ob denn der arme Herr Mann endlich sein Stück Herrentorte abkriegt oder wieder nur in den Tag seufzen kann.  Es wird schnell spät (halb zehn ist das neue Spät hier.) Morgen früh wasch ich als Erstes die Muffinförmchen ab.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!