Es war einmal ein Sommer

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Kann dies das erste Mal sein, dass ich dem Sommer hinterher trauer? Ach lange, helle Abende. Im  Garten trödeln. Nochmal draußen den Tisch decken. Die Nase in den Wind halten. Ich mag trödeln.

Jetzt stecken wir deep im Herbst, und ich sortiere mich. Schreibe Listen, wärme Glühwein mit Mandarinensaft auf, trinke selbstgemachte Pumpkin Spiced Latte und bin neuer Fan von #vlogtober und Miss Lavellis Podcasts. Oh that british mouth. Love it.

Die Woche werden wir unser Schneckenhaus winterfest machen … die Herbstferien werden wohl kaum nochmal warm genug für eine Fahrt. Und es scheint mir schon viel zu lange her, dass wir unterwegs waren.

Am See ist nicht am Meer. Es ist anders schön. Es fühlt sich nicht nach Aufbruch an, mehr nach Angekommen. In den Sommerferien waren wir eine Woche am Dreetzsee, unser Schneckenhaus weiter einweihen. Das Gummibärchen ist so hundert Prozent mobiler als letzten Sommer, da wäre Platzwandern ein Irrsinn gewesen. Wir mussten sie auch so ständig einfangen.
Der Platz war voll, trotz einer kühlen Woche. Ich habs gern einsamer. Aber die Kinder haben tolle Nachbarskinder gefunden und waren schnell eine gemachte Bande. Morgens haben sie die Brötchen ausgesucht (Toller Bäcker!). Abends wurde schnell das Essen gemampft, und dann wieder los, mal nachsehen, was Ami und Rafi oder Carlos oder Hannah oder die Jungs und Martha noch machen. Das Gummibär immer mittendrin. Fangen spielen, Äpfel jonglieren. Fledermäuse beim Abflug zählen.

There was a spark. Sie haben Adressen ausgetauscht. Sie mochten sich. Wir haben Waffeln gebacken. Der Platz wie ein Daumenkino, hier geht ein Zelt auf, da geht eins nieder. Da stand gestern noch ein Wohnwagen. Hier kommen neue Nachbarn. Ständige Bewegung.

Ich hatte wieder eine Lichterkettenaussicht vor meinem Fenster zum Einschlafen.

Ich bin gespannt wie es nächstes Jahr wird … wohin es uns zieht, ich kanns kaum erwarten. Norfolk, Litauen, Schweden, Dänemark … oder sonstwo. Im Winter können wir am Ofenfeuer sitzen und Landkarten wälzen. Aber erstmal Herbst. Das Bastelmaterial wird herausgekramt, die Kinder kommen auf Ideen. Und ich komm hoffentlich nicht erst im Winter wieder an diesen alten Lieblingsort.

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2 Kommentare

  1. Am 18. Oktober 2016 um 19:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hach, liebe Mirjam, im Café Sommerliebe war ich auch!!!! Hab mir sogar einen ähnlichen Gartenzaun gewünscht und bekommen, so wie ich ihn dort gesehen habe. Nur ein bissel brauner angemalt und nicht so pastellig wie dort im Café. Passt einfach besser zum braunen Holzhaus…..
    und nun weiß ich, nach welchem Campingplatz du gefragt hast neulich mal im September. Wir waren auf so vielen Plätzen, ich kann sie gar nicht mehr auseinanderhalten….
    nun wünsch ich dir einen gemütlichen Herbst und bald kommt ein Nähpäckchen;-)) von mir. Liebste Grüße, Iris

  2. Kaffiknopf
    Am 21. Oktober 2016 um 11:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ach Iris, das ist ja schön, dass ihr auch im Sommerliebe wart. Hast du auch Kaffeekannen und Tassen an den Zaun gehängt? :) Das fand ich so schön dort. In dem Café hätte ich noch Stunden verbringen können. Und die Kekse, die es zum Kaffi gab, waren die lecker!! Freu mich schon wie bolle auf deine Post, das ist immer sooo schön.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!