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Dez 11

Ein bisschen Nähen lalala

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Das Foto kann ich gar nicht zu lange anschauen – was sieht mein Mini Blondie groß aus mit dem Kaputzenpulli. Ich will eigentlich auch nur den Rock zeigen. Eine süße Erinnerung für uns beide. Als Uli vor einem Monat bei uns war, haben wir meine Stoffvorräte durchgekramt und bei diesem rosa Cord (aus einem Restepäckchen von Frau Tulpe) hat sie gesagt: Das wäre ein super Rock. Mit Taschen drauf. Und das haben wir sofort gemacht. Das heißt, ich habe nur ein bisschen zugeschnitten und dann meine fiebrige Gelbe Wolke herum getragen und Uli hat das Röckchen genäht. Der Cord ist ganz dünn und weich und fällt wunderbar. Ich muss bald mal wieder zu Frau Tulpe und nachsehen, ob es den Stoff auch in anderen Farben gibt.

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for cozy coffeeFrench Press CozyKnitting Needle Map

Cozy Kaffi, cozy knitting needles. In meinem Shop, als ein paar der ganz wenigen Sachen, die dieses Jahr reingewandert sind. Die Quilts von ONE GIRL (jetzt unter neuem Label maze & vale) haben mich angestiftet, mit ganz viel Grau herumzuspielen.

für Baby und Puppe

Labeltuch für einen neuen Erdenbürger den ich hoffentlich bald bestaunen kann (auf der Welt ist er schon, hurra!) und ein Mini-Schmusetuch für die Puppe seiner großen Schwester. Zum um die Wette Schnuffeln.

Immer noch auf meiner Liste steht Gelbe Wolkes Quilt. Er liegt heheftet und angequiltet auf meinem Nähstuhl und straft mich mit zerknitterten Blicken. Ich habe die Lust verloren, weil sich beim Quilten alles so sehr verschoben hat. Hmpf. Habe ich wahrscheinlich zu schlecht geheftet. Aber ich sage einfach, es liegt an der Maschine. (Das Handquilten hatte ich aber wieder sein gelassen, genau drei Wolken lang habe ich durchgehalten. Bad bad Mama!)

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Dez 09

Advent im Haus

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Nach dem Regen kommt der Schnee … sag ich mal einfach so. Schnee wäre jetzt genau das Richtige. Eine dicke Decke davon, das alte Jahr darin eingeschlungen. Es war eine Herausforderung. Und ist es immer noch.
Viel langsamer als sonst schmücke ich das Haus. Mir ist nach leisen Sohlen. Ich liebe unsere beiden Lichterbögen, geschnitzt von meinem Onkel. Sie leuchten fast den ganzen Tag, auch in der Nacht. Wenn ich von draußen komme, scheint es, als spiegeln sie sich gegenseitig und machen noch mehr Licht.
Einen Tag nach St. Barbara haben wir Kirschzweige geschnitten. Kommen wirklich bis Weihnachten Blüten? Ich kann das gar nicht glauben. Wir werden sehen! Ein paar Apfelzweige sind auch dazwischen.
Die Schachteln mit Weihnachtsschmuck stehen noch im Keller. Und mein Oberwasser sinkt auch ab in den Keller. Ich muss einsehen, dass meine innere to do Liste nicht zu diesem Jahr passt und sie noch mal kräftig ausharken. Schwer fällts. Keine Weihnachtspost basteln? Kein Peppermint Bark dieses Jahr? Stollen, vielleicht? Geschenke nähen – verlass dich nicht drauf? Geduld mein Herz.
Ich habe einen Orgelton geschenkt bekommen. Den verankere ich jetzt in meiner Brust und lasse ihn nicht mehr los. Hörst du ihn?
Plätzchen backen ist das Beste. Mini Blondie hat sich blitzschnell übers blaue Rauschekleid die Schürze (eine neue wollte ich nähen, pff) gebunden und rollt den Teig aus wie eine Mutti. Wir backen wieder unsere Lieblinge: Connis Schokoplätzchen und die Cream Cheese Cookies von inchmark.
Und Mecklenburger Pfefferkuchen! Oma Ingrid backt sie seit Jahren in großen Mengen für mich. Diese Woche hat sie uns duftende Plätzchenpost geschickt. 1000 Dank unsere Liebe! (Wir haben die Dose vor Batti versteckt, damit die Plätzchen reichen, bis wir Nachschub gebacken haben. Ha!)

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Dez 06

Wichtelgeheimnisse

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Oh ihr lieben Wichtel, fast hätte ich es vergessen! Dabei lesen wir fast jeden Tag das Buch von den Wichteln und dem Reisbrei mit Butterklacks.
Mini Blondie braucht zum Glücklichsein: Einen Stapel Papier und einen frischen Kugelschreiber. (Und später Seife zum Händewaschen, ha.) Sie liebt Bücher und ihre Playmomannschaft, die sich immer mal aus anderen Gestalten zusammen setzt (Noah, die Postbeamten, ein Clown und Laura, Mary und Carry oder auch ganz anders). Damit wird meistens Kaffeeklatsch gespielt und dann hat einer von denen Geburtstag. In der Kinderküche wird gerne gekocht, und was da an Zucker und Salz an die Kartoffeln kommt – das ist zum Glück gar nicht in echt. Egal, welches Wetter vom Himmel kommt, Mini Blondie singt, tanzt, schlägt Purzelbäume und eine Naschkatze ist sie sowieso. (Und heute hatte der Nikolaus die Schokokringel vergessen, auweia!)
Gelbe Wolke braucht: ihre große Schwester. Hirsekringel. Mamas Milch. Dann wird Malblätter durcheinander wirbeln, Playmomännchen umwerfen, Puppenschuhe untersuchen gespielt. Oder Küchenkrümel finden. Alle! Socken sind am Schönsten wenn sie nicht an den Füßen stecken. Gelbe Wolke tanzt, egal ob da Musik läuft oder die Küchenmaschine und wenn ich Hallo rufe, wird ihre Hand zum Telefon. Dada!

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Dez 05

Türchen aufmachen

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Über den Tag verteilt haben wir heute das fünfte Türchen aufgemacht. Zuerst meinen mit der Schokolade. Mhm, viele Jahre Kindheitsglück im Nachgeschmack. Mini Blondie hat dieses Jahr einen Playmoadventskalender; sie spielt gerade so gern damit, ich konnte nicht widerstehen. Am Frühstückstisch darf Mini Blondie ein Türchen aus dem selbstgebastelten von Frau Lehmann ziehen. Da drin verbergen sich schöne Gedichte oder Texte. Mini Blondie setzt jedes Mal ein Vorlesergesicht auf und “liest” dann ihre Version davon vor.
Wenn es einen ungestörten Moment im Tag gibt, blättere ich zum nächsten Tag vom ANDEREN Adventskalender, den uns eine Freundin geschickt hat. Der Text über Freunde war heute drin. Und ich kenne Albrecht Gralle – das war eine doppelte Überraschung. Mit einem Mal saß ich wieder mit meinem Brüderchen und ihm im Auto, auf dem Heimweg von der Autorenwerkstatt mit Adrian Plass. (War das so? Und so lange her? Fast wie aus einem früheren Leben.)
Und dann haben wir noch mehr Adventskalender geschenkt bekommen, mit Bildern, und Mini Blondie freut sich über jedes – und dass sie die Zahlen selbst findet. DANKE! Ich hoffe, ihr habt auch jeden Tag ein Türchen zum Aufmachen. Mit etwas Schönem dahinter, etwas, das dem Dezember die Hetze nimmt und Frieden ins Zimmer weht.

Echte Freunde
von ALBRECHT GRALLE

Freunden kann auch mal der Kragen platzen, wenn sie mit dir reden, aber nur weil ihr Herz für dich bis zum Halse schlägt. Freunde stört es nicht, bei dir fernzusehen, auch wenn du schon längst ins Bett gegangen bist.
Freunde kämpfen für dich nächtelang im Gebet und sagen dir: “Ich habe neulich an dich gedacht!” Freunde möchten deine Welt kennen lernen und entdecken immer neue Erdteile.
Freunde erleben dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren und sehen dahinter deine Einzigartigkeit und Schönheit. Freunde können es sich leisten, bei einem Witz, den du erzählst, nach der Pointe zu fragen. Bei Freunden kannst du nachts um halb drei klingeln und sie fragen dich: “Kaffee oder Tee?” Freunde reden manchmal blödes Zeug, weil sie wissen, dass du keine Goldwaage im Keller hast. Freunde kennen sich nicht in deiner Brieftasche aus, dafür aber in deinem Kühlschrank.
Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie wollten sich sowieso gerade sonnen.
Freunde machen es so ähnlich wie Gott: Sie mögen dich so wie du bist, trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.

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Dez 02

hello fabric

handprinted fabric swap

Ein Stapel Glück sitzt in meinem frisch umgeräumten Nähzimmer. Das sind die Stoffe, die ich vom handprinted fabric swap von maze & vale bekommen habe. Ich finde sie alle schön! Und habe noch keine Ahnung, was ich daraus machen werde. Ihr müsstet die Stoffe mal anfassen können, sie fühlen sich ganz verschieden und total gut an. Das war ein toller SWAP.
Thank you LESLIE for having me!

handprinted fabric swap
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Nov 29

Thanksgiving Dinner

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Die Pflaumen vom Sommer hatten eine kurze Liason mit dem Frost und haben sich für einen Sour Cream Pie erweichen lassen.

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Ich habe die dreifache Menge Pie Teig gemacht und schön ausgerollt, und irgendwie nur die zweifache Menge verbraucht. Der Teig hält sich eine Weile im Kühlschrank (eingefroren noch länger), also gibt es diese Woche noch einmal Pie.

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Oh ja, das ist er. (Eigentlich ist es eine Sie.) Früh um Neun ging es in den Ofen, alle halbe Stunde mit einer Butter-Weißweinmischung eingepinselt, bei 120°. Um 17 Uhr habe ich die Temperatur runtergedreht. Wir hatten kein Bratenthermometer, er hätte auch schon eine halbe Stunde eher rausgekonnt, aber es war gerade noch ok.

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Durchs Fenster gelinst … die Gäste können kommen. (Danke Sara fürs Kameraschnappen!)

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Sechzehn Plätze für die “Großen”, vier Kinder am Katzentisch, für die es Pommes & Würstchen gab, zwei Babies schlafend. Von Lorelai und Rory weiß ich ja, dass die Brötchen manchmal das Beste beim Thanksgiving sind … auf jedem Platz lag ein Dampfbrötchen mit Konfetti. Das fand zuerst nicht viel Beachtung, aber später, zum Bratensauce auftunken, heißbegehrt!

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Die Pies! Sour Cream Plum Pie und Sour Cream Apple Pie (mit Zitronenabrieb), das Rezept hat Muckla mal bei Alicia Paulson gefunden. Der Pumpkin Pie ist der Klassiker in den USA, aber ich weiß gar nicht, ob er da auch so ungeliebt am Ende übrig bleibt? Das Rezept war toll, von Andreas C. Studer, und ich fand ihn köstlich und freu mich, dass ich noch die ganze Woche davon essen kann.

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Der Hausherr muss anschneiden … hat er super gemacht, auch ohne elektrisches Messer. Der Hausherr hat sowieso das Fest gerockt. Ohne ihn hätte es gar keinen Turkey gegeben, auch keinen Vormittag lang Ruhe im Haus für mich zum Kochen, ganz allein, yeah. Für den nächsten Morgen hat er noch ein Küchenwunder gezaubert und alles, restlos alles aufgeräumt, weggestellt, abgewaschen, geputzt … whew. Als ich mit Gelbe Wolke in die Küche kam, stand mein Kaffeefilter bereit und ich dachte, ich habe mich im Haus geirrt.

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Der Turkey hat mehr als gereicht, ich hatte noch nie einen gesehen, so im Ganzen und hatte keine Ahnung ob da so für jeden ein Appetithäppchen rauskommt oder mehr. Am Ende war noch so viel Fleisch übrig, dass daraus Mittagsschmaus und leckere Sandwiches wurden.

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Happy Thanksgiving!!! Danke liebste Freunde für ein wunderschönes Fest! Ich lache so gerne mit euch. Ich bin so dankbar dass ihr mit uns in dieser Gegend lebt, schmaust und und und.
Die weiße Bank ist, wie im letzten Jahr auch, wieder einegbrochen. Ha! Wir werden sie rechtzeitig für das nächste Thanksgiving reparieren.
Die Rezepte würde ich gerne noch verlinken oder posten. Meine Leckerfavoriten waren die Cranberry Sauce und das Stuffing. Und die Bratensauce!
Es ist auch fast nichts schief gegangen, nur die Pekannüsse für die Sweet Potatoes sind mir verbrannt, als ich die kleine Maus vor unserer Terasse beobachtet habe, wie sie versucht hat, an der Blumenvase hochzuspringen.

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Nov 28

1. Advent

1. Advent

Advent ist im Dezember … naja, fast. Gestern haben wir die erste Kerze angezündet. Der Kranz duftet nach Tannengrün, und aus der Mitte raus nach Lebkuchen. Das Haus hat Mini Blondie mit einer kleinen Freundin für mich gebaut. Ich gehe so gern daran vorbei, weil es so gut riecht.
Wir haben uns vom Thanksgiving Fest ausgeschlafen (in Etappen), die Reste verschmaust, im Mucklahaus weitergemalert und Weihnachtslichter beguckt. Das habe ich schon als Kind geliebt: Mit der Familie durch unsere Kleinstadt spazieren gehen und die Schaufensterdekorationen für Weihnachten anschauen. Auf dem Weg zu Muckla sind die Häuser und Gärten so übervoll, fast verzweifelt geschmückt – da haben glaube ich viele Menschen viel, viel Sehnsucht nach Licht.
Mini Blondie will uns morgen auch schmücken, hat sie gesagt. Mit Eiskugeln. Meine Sorge, dass könnte zu kalt werden, hat sie mühelos ausgeräumt: Wir stecken die Waffeln in die Ohren, und die Kugeln hängen raus.
Ich wünsche euch, einen zauberhaften ersten Advent gehabt zu haben.
Später endlich auch Bilder von unserem TURKEY. Keine Sorge, er ist nicht mehr im Ofen drin. Hehe.

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Nov 26

Meine Kaltmamsellienchen

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Wir drei haben die Küche gerockt, Pieteige gerollt, in den Mehlstaub getrommelt, Eier geholt und einen Adventskranz besorgt. Zur Dämmerstunde brannte der Lichterbogen dass erste Mal und Batti hat den Vogel sicher heimgeflogen. Gleich kommt er in den Ofen, für acht Stunden, Wahnsinn, das ist ein ganzer Arbeitstag, bevor er verspeist wird. Was mach ich denn wenn der Ofen in der Halbzeit ausfällt?!

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Nov 24

Die Preiselbeersauce ist fertig!

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Happy Thanksgiving!
Letztes Jahr habe ich mir etwas versprochen. Ein bisschen verrückt … und mal sehen, was am Ende genießbar sein wird und was, hm, so ähnlich schmeckt wie Bridget Jones blauer Spargel …
Am Samstag gibt es bei uns ein Thanksgiving Dinner. Mit allem Drum & Dran: Turkey! So groß wie in unseren Ofen passt, in einer Martha Stewart Würzlake. Stuffing (Das ist mein Wackelkandidat. Ich will keine “giblets” verwenden, das klingt wie Glibber. Es gibt so viele verschiedene Rezepte, ich wünschte, ich hätte mir schon Cynthia Barcomis Kochbuch für Feste besorgt, da wäre ich auf der sicheren Seite.), Mashed Potatoes & Sweet Potatoes, Glazed Carrots, Baked Beans (hat Batti sich gewünscht), Preiselbeersauce, dunkle Sauce zum Turkey. Zum Dessert: Apple Pie, Plum Pie, Pumpkin Pie. (Hjortron hat gesagt, zum Dessert essen alle ganz viele Pies.)
Ich bin so aufgeregt! Die Preiselbeersauce ist fertig, die Mürbeteige für die Pies chillen im Kühlschrank. Morgen werden sie gebacken und ich bereite die dunkle Sauce vor. Der Turkey kommt in die Würzlake und weil er nicht in den Kühlschrank passt, kommt er über Nacht in den pssst Kofferraum.

Bis jetzt hat noch niemand die Nerven verloren – bestimmt liegt das an den leckeren Variations von Nespresso, und dieses Jahr habe ich es nicht verpasst, welche zu ergattern. Vanille und dunkle Schokolade – beide ganz ganz lecker.
Macht noch irgendwer ein Thanksgiving Dinner? Oder hat schon mal eins gegessen? Erzählt mal!

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Nov 23

Wer noch nie Stoff bedruckt hat, sollte vielleicht nicht gleich bei einem Stoffdruck SWAP mitmachen, nicht unbedingt auf die Schönheit von Ökofarben vertrauen – aber es hat so viel Spaß gemacht!

handprinted fat quarters
ready for a long journey

Wo habe ich mich da wieder reingeritten?! Mitten im Mucklaumzugswirbel und Besuch von meiner Busenfreundin und ihrer Familie melde ich mich für einen SWAP an; und habe noch nicht einmal Farbe im Haus. Aber ich konnte nicht widerstehen. Leslie von maze & vale hat einen handprinted fabric swap ausgerichtet und ich wollte schon immer mal Stoffdruck ausprobieren. Die meisten verwenden anscheinend screen printing – ich habe nicht kapiert, wie das funktioniert und auch keine Utensilien dafür. Ich wollte gern Wimpel stempeln und hatte Stempelgummi bestellt, aber kein Werkzeug zum daran herum schnitzen. Dann habe ich es hoffnungsvoll mit einer Püreekartoffel probiert, aber das sah gar nicht gut aus, die Farbe ist auf dem Stoff total verlaufen. Also: Freezerpaper und alle Wimpel ausschneiden. Das ganze Wohnzimmer war damit voll. Ich habe es wohl so umständlich gemacht, wie es nur irgend geht. Das graue Leinen hat relativ viel Farbe durchgelassen und das Ergebnis war nicht so kräftig wie ich es gern wollte. Auf dem weißen Stoff kamen die Farben besser, aber ich konnte keine weißen Wimpel drauf setzen. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich zwei Fat Quarter Leinen und zwei Fat Quarter Baumwolle bedruckt.

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Leslie hat uns in Fünfergruppen eingeteilt, ich habe an vier andere Teilnehmer (nach Australien, yeah!) einen Fat Quarter geschickt. Aufregend! Inzwischen sind schon drei Stoffschätze für mich angekommen, wenn alle da sind, zeig ich sie. Sie sind alle total schön geworden. Ich bin mit meinen Wimpelketten am Ende ganz glücklich, aber es sieht natürlich nicht so perfekt aus wie beim Screenprint. Hoffentlich verhauen mich meine Gruppenmitglieder nicht, weil ich noch keine Erfahrung hatte und trotzdem mitgemacht habe.

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