Life told me to —

Guten Morgen. Ähm. Es ist nach 11. Aus dem Bett gepellt, es ist jeden Morgen wie eine erneute Geburt, man kommt nicht so leicht heraus. Jetzt steht fast ein Liter Earl Grey neben mir und beschwichtigt mich. Mit zwei Löffeln Kaffeesahne und braunem Zucker. Die Brötchen sind schon wieder angebrannt, die Wohnung liegt als verlassenes Schlachtfeld da. Ich habe mir elektrisch verklappbare Ohren mitgebracht und weiß jetzt nicht, wo ich die Batterien einlegen muss.

My town is beautiful.Gestern hat es das erste Mal seit Wochen wieder geregnet, entsprechend lange und auch ein bisschen wütend. Das Kissen auf dem Balkon ist durchgeweicht, in den Kerzen, im Aschenbecher steht Wasser. Ich habe die Briefe nicht abgeschickt, aber ein neues Moleskine bekommen, und köstliches Eis hatten sie auch da: White Peach, Crème Brûlee, Aprikose-Mirabelle.

Die Zeit wird knapp, I should kiss you.

Flattr this!

This entry was filed under: Kroppzeug
 

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben.

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  • Willkommen!

    DSC_7835

    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!