Wird der Mond heller oder der Himmel immer dunkler?

Wenn es still wird, hinter … der Tür, der Fassade, dem Augen-Blick, spüren wir Warten – und davon viel.
Warten auf Blüten, warten auf die Reife, warten auf Regen, auf mehr Sonne, warten auf den Abend, dass endlich der Morgen graut. Warten auf pralle Früchte in der Ernte, warten auf den Brief, der nie kommt, warten dass das Wasser kocht, warten auf die Ferien, auf Heilig Abend, auf den ersten Schnee. Warten auf die Wahrheit, auf das Übermorgenglück.
Die Kunst bleibt, den Moment nicht zu verpassen, voll dabei sein und nicht im Nächsten stecken. Hinter der Linse vorkommen, vielleicht die Finger dabei verbrennen, aber die ernste Miene ist endlich weg.

harvest
tanke
kleines wunder
tüffeln

Flattr this!

This entry was filed under: Reisekunde
 

3 Kommentare

  1. gwilwileth
    Am 3. August 2010 um 09:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    whao so viele Krummbeeren, so heißen die wo Jack wohnt und Kartöffele heißen die bei uns hihi

  2. Am 3. August 2010 um 11:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Kartoffelernte.
    Was war es für eine Haßliebe in all den Schuljahren, 2 Tage lang hintereinander bis in den späten Abend hinein in gebückter Haltung mit Drahtkorb die großen und kleinen Erdäpfel aufzulesen, 100 Meter eine Bahn, meistens waren es 10 Bahnen.
    Später gab es eine rote Höllenmaschine für die Kartoffellese, auf der meine Schwester und ich standen und schnell gut von schlecht unterscheiden sollten, auf einem Förderband, das immer viel zu schnell lief, weil der Bruder auf dem Trecker immer viel zu schnell im Rennschneckentempo fuhr.

    Das Schönste war das Kartoffelfeuer am letzten Abend am Ackerrand und die in Alu eingewickelten Kartoffeln darunter, die eben noch in der Erde steckten.

    Diesen rauchigen Geschmack bekomme ich sofort wieder in den Mund, wenn ich daran denke…

    LG, Sandra

  3. Am 3. August 2010 um 15:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Jedes Jahr in den Oktoberferien konnten wir uns Geld verdienen beim Kartoffelsammeln in der LPG! Pro Korb gabs einen Plastechip und der war, keine Ahnung mehr, vielleicht 50 Pfennige wert. Hab gesammelt wie ein Weltmeister, mein erstes eigenes Einkommen als Schulkindi Aber selbst geerntete Kartoffeln aus dem Garten sind natürlich ganz was Feines, Guten Appetit! Hihi, das olle Haus kenn ich noch. Da fällt mir gleich ein schlimmes Mißgeschick ein. Kurz nach der Wende hab ich mit Papas neuem VW genau dort fleißig Benzin anstatt Diesel getankt, peinlich peinlich.
    .Wie wahr, unser ganzes Leben lang warten wir….. und wie gut, wenn man es kann, denn Geduld ist ja nicht gerade unsere Stärke. LG Hallo Omi

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben.

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  • Willkommen!

    DSC_7835

    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!