Er und der Frankfurter Kranz

Frankfurter Kranz

Batti kocht und backt nicht oft. Meistens reiße ich das Küchenzepter an mich und lasse ihn höchstens mal die Gänsekeulen anbraten oder das Risotto umrühren. (Weihnachtsessen!) Aber manchmal ist es richtig schön, von ihm bekocht zu werden. Ein paar Batti-Menus haben sich schon fest eingebürgert. Bratkartoffeln, Spagetti Bolognese, Allessuppe … Und seit drei Jahren bekomme ich immer zu meinem Geburtstag einen Frankfurter Kranz. Selbstgebacken! Vom Teig bis zum Krokant. Oh ihr solltet ihn mal kosten!
Als Batti diese Woche mit sechs Stücken Butter vom Einkaufen kam, habe ich mich schon gewundert. Als dann auch noch gehackte Mandeln und Kirschmarmelade aus der Tüte kamen … He, ich habe doch noch gar nicht Geburtstag. Ein bisschen gehört die 2 vorne noch mir.
Na sowas, Batti ist also auch noch nicht ganz wieder angekommen. (Und seine schwedische Erkältung ist außerdem ganz schön hartnäckig!) Also habe ich gestern zum Hochzeitstag einen prächtigen Frankfurter Kranz bekommen. Obwohl Batti eigentlich ins Bett gehörte, hat er sich mit widerspenstiger Buttercreme und überzuckertem Krokant herumgeschlagen. Mhmmm, er ist wirklich köstlich! Sie beide, meine ich.

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Ein Kommentar

  1. Am 1. Oktober 2010 um 23:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hmmm, grad gestern hab ich sehnsüchtig an Frankfurter Kranz gedacht! Kompliment an Batti, sieht extrem gelungen aus!

  • Willkommen!

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!