Wintermond, Nebelung, November

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hello bittersweet november. Herzblutmonat. In der Mitte der Stein ohne Grab. Oh, immer noch.
Die Bilder habe ich im September gemacht. Da dachte ich, ich bin noch nicht bereit für die Kälte, für Frostküsse, Handschuhe und Wintermantel. Für Bibbern und Nachmittagsdunkel.
Heute beginnt der November (und es taumeln immer noch Mücken und Bratzen im Haus! Schluss damit.) Alles golden draußen. Gold flirrt durch die Luft. Auf Gehwegen und an Straßenrändern liegt ebensoviel Gelb wie an den Baumkronen hängt. Noch ein paar Tage …
Ich liebe den Herbst – so gern ich den Rest des Jahres auch mag, aber der Herbst, der Tiefherbst, genau jetzt, dieser Wechsel, groß genug, dass es ein bisschen weh tut. Zeit der blauen Stunden. Das Jahr ruht aus. Kommt wieder zu Sinnen. Wärmt sich an Lichtern. Und wir auch.

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This entry was filed under: Herbstklopfen
 

2 Kommentare

  1. Anna
    Am 1. November 2011 um 15:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „… dieser Wechsel, groß genug, dass es ein bisschen weh tut. Zeit der blauen Stunden. Das Jahr ruht aus. Kommt wieder zu Sinnen. Wärmt sich an Lichtern. Und wir auch.“

    wann erscheint eigentlich dein 1.buch? irgendwie möchte ich solche worte – und möglichst mit deinen wunderbaren fotos – gern auf papier gedruckt und schön gebunden sehen und lesen und immer wieder rausholen und bestaunen.
    danke für diese zeilen!
    berührte grüße
    anna

  2. uli
    Am 3. November 2011 um 09:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Gebe Anna absolut recht.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!