Ich packe meine (Inari-)Tasche und nehme mit:

supplies

Reis!
Mini Blondie und ich verputzen diesen Teller Inaris (Mini Blondie nennt sie einfach nur “Taschen”) spielend. Wir essen alle vier gern Sushi, am leckersten finden wir die vegetarischen Rolls, der Rohfisch hat zu wenig Geschmack. Die wenigsten mögen anscheinend Inaris, das sind frittierte Sojaquarktaschen, die relativ süß schmecken. Die Füllung ist normaler Sushireis. Für mich kommt noch etwas Wasabi und Ingwer dazu. Wenn ich reife Avocado habe, kommt davon noch ein Streifen mit rein. Köstlich! (Hoffentlich würde in Japan niemand darüber den Kopf schütteln.)

inari for two

Aber das Sushi in Japan soll wohl sowieso ganz anders als bei uns. Viel mehr Fisch (und andere abenteuerliche Dinge) und den Reis gibts so dazu. Dort würde ich wohl eher diese tollen Nudelsuppen essen. Bisher habe ich mich noch gar nicht in diese Richtung auf dem Globus gewagt. Aber irgendetwas zieht mich. Wie in Per Pettersens Buch “Sehnsucht nach Sibirien” … aber noch weiter.
Einmal nach Asien fliegen; Tokio, Peking, Shanghai das klingt so sehr nach Abenteuer … nicht nur, weil ich dann in Japan mal durch Stoffläden bummeln könnte! Das wäre einfach eine Reise in eine ganz andere Welt.
Mit dem Flieger erreicht man ja jeden Ort in ein, zwei Tagen, da stolpert das Gefühl für die Weite wahrscheinlich noch ein paar Tage hinterher. Da finde ich es erstaunlich, wo man auch überall mit dem Zug noch hinkommt. Meine weitesten Zugfahrten gingen nach Montpellier und nach Oświęcim. Ich liebe Zugreisen (lange Strecken ohne Kinder). Gleisgeratter, Landschaft, ein Buch in der Hand, ein dickes Proviantpaket und unverhoffte Gespräche. Ich weiß, es ist sehr Klischee – aber wenn ich mal alt bin, möchte ich eine Runde Transsibirische Eisenbahn fahren. Zusammen mit Batti.
Und dann packe ich keinen Reis in meine Tasche. Aber Bücher, Schreibblock und Strickzeug – oh, was sich wohl auf neuntausend Kilometern stricken lässt!

Flattr this!