Herbstklopfen

mini but daily harvest

Wieder Herbstklopfen vor unserer Tür. Die Äpfel fallen in die grasige Stille. Weiter hinten klackern Rosskastanien auf die Straße. Herbst wir herzen dich willkommen.
Die letzten beiden Jahre gab es keine Äpfel im Garten, seltsam. Dieses Jahr tragen die Bäume überreich und wir machen uns schlau. Die Boskops werden jetzt gepflückt und Stiel nach oben eingelagert. Im Dezember sollen sie richtig gut schmecken. (Oh Bratäpfel!) Hoffentlich sind die Keller kühl genug. Die Sorten der kleineren Bäume weiß ich nicht, zu schade. Sie erinnern mich an Elstar, aber es gibt ja so viele Sorten. Ich brauche einen Apfelkenner! Aus dem Fallobst mache ich Apfelmus und Kuchen. Gelbe Wolke beißt an, welchen Apfel auch immer sie in die Finger bekommt. Sie sind quietschesauersaftig und schmecken besser als alle Äpfel, die es zu kaufen gibt. Was für ein Segen. Erinnert mich an die Geschichte, wo der kleine Bär und der kleine Tiger einen Schatz finden wollen, Geld und Gold eigentlich, und dann finden sie ihren Schatz oben im Apfelbaum.
Die alten Namen von Apfelsorten schreiben mir das schönste Herbstgedicht:
Danziger Kantapfel
Ingrid Marie
Finkenwerder Herbstprinz
Knebusch
Maunzen
Roter Herbstkalvill
Ruhm aus Vierlanden
Schafsnase
Aprilschöner
Winterprinz

favoritesfallobstrotgelbgoldapfelmus

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Ein Kommentar

  1. Am 1. Oktober 2012 um 20:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Mmh, die Apfelsorten klingen total schön. Wo hast du die denn ausgegraben? Schafsnase ist natürlich mein Favorit, aber einen Aprilschönen würd ich auch gern mal probieren ;)

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!