Laufzettel zum letzten Tag Oktober

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Zehn Monate dieses Jahres sind … erfüllt, gefüllt … gefühlt übervoll … und dennoch – wäre da nicht Platz gewesen … Meine wohlbehütete Ruhe reißt ab und an aus der Hand wie ein Drachen hoch in den Himmelssturm und muss wieder aus dem Baum gepflückt werden.
Und sie malt, sie malt. Stundenlang. Meine feste Konstante ist das. Ruhig sitzt sie im Haus und malt und malt, fünf Schritte von mir entfernt und erzählt dazu Geschichten.
Das ist wieder die Zeit im Jahr wo ich denke, he, jetzt müsste ich aber erstmal noch ein paar Zentimeter wachsen um das zu bewältigen. Es fühlt sich an, als hätte ich bis heute den Laufzettel für Oktober abzugeben. (Psst, noch so viele Lücken.) Also komme ich zurück zum Listenschreiben. Den Strudel aus dem Kopf schreiben. Für den Tag, die Woche, den nächsten Monat. Und an die halte ich mich stur. An manchen Tagen gelingt es, an manchen wird trotzdem nichts fertig. Dann habe ich wohl wieder vergessen, dass dies nicht meine eigentliche Aufgabe ist, Dinge zu erledigen. Lieber mehr lachen. Unbedingt mehr lachen. Im Jetzt sein, Feinslieb.

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Mit anderen Worten: In den Oktober gehört mehr von dieser Sandorntorte.
Und weiter Listen schreiben. Auf große Blätter, in Wolken eingekreist. Die bleiben treu, ach über Monate. Wenn ich dann mal auf meine dick geletterte Nähliste 2010 schaue, ist listig zu lustig geworden.

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This entry was filed under: Familie, Herbstklopfen
 

Ein Kommentar

  1. Am 7. November 2012 um 13:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ach, meine süßem zwei Nichten, zum Reinbeißen! Und ich warte auf auf ein erstes Buch gemalt von Mini Blondie nur für mich ;)

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!