Schneepatrouille

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Es ist drinnen wieder dunkler geworden – und draußen eisweiß. Lieber würde ich Farben vertauschen, nach draußen grün und gelb und weiße Dielen, weiße Türen ins Haus. ** * * *** Der Schnee liegt so hoch und fällt immer weiter; ich kann mich nicht erinnern, dass es diesen Winter schon mal mehr geschneit hat. Gestern Abend bin ich mit meinen Polarschuhen noch mal rausgegangen, ein paar Runden durch den Tiefschnee. Das hat so schön geknirscht und ich hab die Stille herzlich willkommen geheißen. Die Kälte kam und hat alles still und langsam gemacht. Ein dicker Stempel auf den gar nicht öffentlich gestellten Antrag: Winterschlaf – vorerst verlängert. Schön.
Wir haben ein verlangsamtes Wochenende hinter uns. Am Feuer sitzen und kleine Kreuzchen sticken. Mini Blondie verfolgt jeden Fortschritt und möchte auch sticken. Sogar Gelbe Wolke kuschelt sich gern daneben und schaut zu – einen Moment lang. Unser Gänseessen haben wir einfach auf heute Abend verschoben und ich habe sie gestern Nachmittag in aller Ruhe gebraten. Wir haben im Nähzimmer gespielt und viel gelacht. Juju und Basti haben bei uns übernachtet und Apfelkuchen mitgebracht. Von Muckla habe ich ein paar Episonen von Bunheads, der neuen Serie von Amy Sherman-Palladino bekommen, und muss mehr sehen! Wir haben es gut.
In jedem Zimmer, aber auch wirklich jedem, gäbe es einiges umzuräumen, auszumisten, fertigzumachen. Aber wir brauchen noch mehr Anschwung. Und eine ganze Gruppe Schneemänner, die aus dem Garten winken.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!