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Erdbeerzeit

Während ich den Winter lang das Gefühl hatte, so gut wie gar keine Zeit im Nähzimmer verbracht zu haben, war ich in den letzten Wochen oft dort drin und an der Nähmaschine. Yay! Und nicht nur zu Hause wurde genäht, ich war auch ein bisschen unterwegs. Dienstags bin ich bei Swing & Sew, neun Wochen lang. Ich habe ein paar kleinere Projekte auf meiner Liste und noch ein Hemd für Batti und wenn die Zeit noch reicht, ein Sommerkleid für mich.
Zum Social Patchwork war ich neulich einen Abend im Nähgern. In wenigen Stunden haben wir unter der Anleitung von Patchworkerin Antonia ein Quilttop zusammengenäht. Das Muster nennt sich chinese coins. Es ging so schnell, wir waren gut zehn Leute und es war fast zu wenig zu tun. Wir haben die Stoffe sortiert und drei große Steifen gemacht in blau/grün, hell und rot/orange. Ich habe allein an dem kurzen Abend viele neue Dinge übers Patchworken gelernt. Das muss ich bei Gelegenheit mal zeigen. Mit Mamas Decke werde ich bald zum quilten in den Kurs von Antonia gehen. Da gab es bei mir bisher ja viel Gegrummel, weil die Stoffe beim durchquilten immer so verrutschen – trotz gewissenhaftem Heften.
Eine andere Gruppe hat beim zweiten Treffen die Decke fertig genäht. Der Verein farbtupfer.ev organisiert in ganz Deutschland solche Patchworkdecken für Kinder, die sehr lange im Krankenhaus sind. Mehr Infos gibt es hier.
Bei Kaffiknopf gibt es auch ab und an Nähsessions. Das macht so viel Spaß – zusammen schöne Stoffe zusammennähen. Wir treffen uns in unserem Gemeindesaal, da ist riesig viel Platz. Letzten August haben wir angefangen. Im November waren wir über Zwanzig, und keine Sicherung ist durchgebrannt. Dafür war sogar meine Mama mit dabei und hat sich eine Wendetasche genäht. Ich glaube, es war das erste Mal überhaupt, dass wir beide zusammen genäht haben. Einige Teens waren mit von der Partie und haben sich soft trees genäht.
Am letzten Aprilsonntag war wieder eine Nähsession. Fünf Stunden sind wie nichts verflogen. In der Woche vorher habe ich einige Tilda-Erdbeeren und Rosen als Muster genäht. Aber meine Damen wollten lieber erstmal praktischere Dinge machen. Auch gut. Deswegen weiß ich jetzt endlich, dass Reißverschlusskissen ganz einfach zu nähen sind. Nächstes Mal mache ich mehr Fotos – auch von dem leckeren Buffet, das nur ganz langsam leerer wird, weil alle im Flow sind.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!