Amsterdam

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Ich kann nicht glauben dass so schnell eine Woche ins Land gegangen ist. (Eine ganze Woche ohne Sonne, wohlgemerkt. Dafür wurden wir vorhin mit Hagel (schneeweiß! schneeweiß!) und himmelfüllendem Sonnenuntergang auf dem Weg aus Berlin raus entschädigt.) Vor einer Woche genau jetzt bin ich wieder gelandet. Wir sind (nochmal) so dicht am dicken, runden Mond vorbei geflogen, ich hätte beinah anfassen können. Die Mädchen haben auf mich gewartet und große Schilder hochgehalten. Yay, ich wollte schon immer mal mit einem Schild abgeholt werden.
Unser BnB Apartment hatte ein süßes Gästebuch, was schon etliche Jahre zurück geht und erstaunlich viele Zeichnungen in den Einträgen hatte. Das Eskimomädchen hätte meinem großen Mädchen gefallen. Und bestimmt auch die ganze Stadt. Wir sind (auch wenn es nicht das beste Fotowetter war) bis in den Nachmittag über viele Brücken spaziert, haben Suppen verkostet und haben uns einfach ein bisschen zwischen den unglaublich vielen (!) Fahrradfahrern und den modeverliebten Menschen durch die Stadt spülen lassen. Ohne Ziel und ohne Zeitplan. Na gut, ein paar Stationen wollten wir nicht verpassen: Das Cotton Cake, ein kleiner Laden mit mehr Klamotten und weniger Cake als ich dachte, aber einer schönen Café-Empore zum rasten. Und Penelope Craft, ein Traum von einem Wollgeschäft – und mehr. Ich habe neben schönen Knöpfen ein Sticktütchen von einem altbekannten Blog The Black Apple gefunden – oh ja. Genau das Richtige für den Advent …

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Sonntag war ein wenig die Mutprobe (zu einem Meet Up gehen und smalltalken) in der Mutprobe (wegfliegen). Holly Marder von Avenue Lifestyle hat ein Meet and Greet für Blogging your Way Students in und um Amsterdam organisiert. Ich war so gespannt. Im duftenden (Carrot Cake und Lilien!) Laden & Café Harvest and Company saßen wir in einer (zum Glück) kleinen, gemütlichen Runde. Holly ist so reizend und bezaubernd, ich hätte ihr noch stundenlang zuhören können. Das Treffen war inspirierend und in der Tat ermutigend – und ein tolles EXTRA für mein kleines Getaway. Es war so nett, mit „Kolleginnen“ zu quatschen, über Kameras, nette Läden, Geburten – und wie es ist eine Fotografin dabei zu haben, über Hochzeitskleider, Sydney und Wien und Südafrika und ein Haus in der Provence … Das muss ich bald mal wieder machen … aber nicht zu bald. Es geht einfach nichts, absolut nichts über vier schlafwarme Füße, die im Morgengrauen unter meine Bettdecke gepest kommen und mich fragen, ob unser Auto aus Holz oder aus Plastik ist und ob die Wolken Zuschauer sind.

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Noch mehr schöne Bilder gibt es bei Franzi!

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4 Kommentare

  1. Am 24. November 2013 um 21:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    mir gefällt der umstrickte poller ja besonders gut. hier in berlin habe ich oft das gefühl, dass einfach übrig gebliebene wollreste verwendet werden – ungeachtet der (oftmals grauseligen) farbkombinationen.

  2. Am 24. November 2013 um 23:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    das hetti mir au gfallä.
    ich mag es ja so sehr in deine posts eintauchen wie in einen bergsee und umenschwimmen in deinen worten -in einen warmen bergsee

  3. Kaffiknopf
    Am 26. November 2013 um 10:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich war noch nie in einem warmen Bergsee!! Danke du Liebe.

  4. Kaffiknopf
    Am 26. November 2013 um 10:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Stimmt! Und Berlin braucht unbedingt ein bisschen mehr eingestrickte Dinge!

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!