Muster im Kartoffelbrei

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Ich lese und schmecke mich gerade mit gemäßigtem Tempo durch Molly Wizenbergs A Homemade Life. Abends; ich muss mich vors Bett setzen um das letzte Tageslicht auf die Buchseiten zu lotsen. Ich habe diesen Tick, (der Batti in die Verzweiflung treibt) dass ich ab einer bestimmten Schwere Müdigkeit keine Lampen mehr aushalten kann. Aber so kurz vorm Einschlafen Mollies Rezepte und Geschichten durchzuschmökern ist wunderbar. Ich will alles daraus kochen. Mit ihrem Sconesrezept habe ich angefangen; mein neues Lieblingsfrühstück, gleich nach Spiegeleiern, Banane und Walnüssen. Das Buch ist ganz ähnlich aufgebaut wie My Berlin Kitchen von Luisa Weiss. (Inzwischen auch auf Deutsch erschienen.) Beides gerade meine Lieblingskochbücher. Dass ich die Geschichte zu diesem oder jenem Gericht vorher lesen kann, macht mir ein Rezept schon vorm Ausprobieren irgendwie vertraut. Vielleicht weil ein paar Tränen zwischen den Seiten geflossen sind, oder weil ich diese NewYorksehnsucht auch nicht aus den Taschen geschüttelt kriege. Heute werde ich die 6 Stunden Ofentomaten machen. Ich wette, die schmecken auch köstlich zu Kartoffelpüree.
Das wünscht sich Mini Blondie häufig und ich finde es besonders gut mit extra Pfeffer und Olivenöl auf den Berg. Bei den Kindern beobachte ich, was ich von mir selbst noch in Erinnerung habe: Sie streichen den Kartoffelbrei auf dem Teller breit und machen Muster rein. Das Leben ist doch ein Spiel.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!