Lieblingswörter an der Wand

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Hualewjonken. Snaefried. Haberdashery. Cauliflower. Allerleirauh. Junibacken.

Ein paar Lieblingswörter gehören an die Küchenwände.
Ich habe mein Jahresmotto noch gut im Kopf. Finish. Und die fertigen Küchenwände waren nun auch zu lange nur im Kopf. Letztes Jahr zu Ostern haben wir die Ecke um den Tisch in zwei Grautönen gestrichen. Dazu hatte ich noch ein Töpfchen senfgelb gekauft. Grellow hatte mich gepackt. Die weiße Sonne kam letzten Juli an die Wand, und mit den Wörtern hab ich da auch angefangen. Die Kinder waren eine Woche auf Großelternurlaub. Ich hatte noch den Küchentisch in der Weißmangel und es war eine Affenhitze. Jetzt hat es ein Jahr gedauert bis ich endlich zum finish kam. Ha! Das Wandgrau ist inzwischen von den Stuhlscharrkratzern eigentlich schon wieder so weit dass es eine Erneuerung vertragen könnte. Egal.
Ich bin glücklich mit den Bildregalen, die ein Zimmer immer gleich viel behaglicher machen. Und die Bilder lassen sich leichter mal austauschen.

Die Fotos sind ein bisschen blurry, unser Objektiv gibt gerade auf. Hualewjonken kommt von Föhr. Ich habe es da aufgeschnappt, so ein schönes Wort. Früher haben sich die unverheirateten Seefahrer im Hualewjonken (Halbdunkel) getroffen. Wie es wohl im Oktober auf Föhr ist? Ich glaube, ich muss es dringend herausfinden.

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Ein Kommentar

  1. silentio
    Am 12. September 2014 um 23:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das Hualewjonken gibts tatsächlich immer noch. Sind allerdings heute eher wenig Seefahrer dabei. Und wahrscheinlich im Halbdunkel der Smartphones :D

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!