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# Noch im Oktober war Franzi auf einen houzzBesuch bei mir. Ganz vergessen, hier zu erwähnen! Das war was, das Haus in allen Zimmern gleichzeitig aufgeräumt zu haben. Keine Sorge, so ordentlich wie auf den Bildern sieht es ansonsten höchst selten aus.

# Vor ein paar Wochen hab ich zusammen mit Mini Blondie und Gelbe Wolke das erste Mal ein Bloggercafé besucht. Organisiert von HP im Rahmen einer Kampagne für Instant Ink und die Geschichte des vergesslichen Tintenfischs Linus. Batti hat das Baby durchs herbstliche Kreuzberg geschoben und wir drei sind ins Café Eliza. Auf jedem Tisch stand ein anderer Kuchen, eine Platte mit herzhaften Bagels und Croissants, liebevoll ausgesuchte Sammeltassengeschirr. Und für die Kinder gab es einen schönen Maltisch und die Geschichte vom Tintenfisch. Die Geschichte hat Autorin Sabine Bohlmann begonnen und einige Blogger haben weitergeschrieben.
Das Café wie auch die Kontakte waren so nett, dass ich in Zukunft vielleicht doch nicht zu schüchtern für Blogevents bin, ahem.

# Die Mädchen haben im November wieder ihre Päckchen für Kinder helfen Kindern gepackt. Die Brandenburger Päckchen gehen dieses Jahr nach Bosnien. Mich hat berührt, was die Mädchen von ihren Spielsachen ausgesucht haben und wie sie die Päckchen von außen bemalt haben. Dickes Schneegestöber, viele Schneemänner und fette rote Herzen waren dabei. (Wachsmalstifte malen super auf die Pappe.)
Dieses Jahr machen wir ruhiger. Keine Aktion in der Schule, keine Extrapäckchen und auch kein Krippenspiel (snüff, das fehlt mir ein bisschen, das kleine Hirtenmädchen dass sich so sehr aufs Brotverteilen freut… aber es freut sich mindestens genauso heftig aufs Pfefferkuchen verzieren!). Baby Gummibär entschleunigt.

# Die festlichen Wochen sind eingeläutet. Mit Thanksgiving am letzten Donnerstag im November beginnt für mich immer alles. Oh, für diese Holidays würde ich beinahe auswandern. (Und für die Stoffläden, of course.) Ich denke immer noch an unsere große Sause, 2011. Und die leergefegte Stube am nächsten Morgen, in der Mini Blondie zu Röselein im Schnee tanzt, ich mit Wolkenbaby auf dem Arm.

Dieses Jahr hat Juju ein ganz kleines, feines Thanksgiving Dinner ausgerichtet. Nur wir Schwestern und Uli. Keine Kinder. Zwei Grillhähnchen statt Truthahn, dazu Stuffing, Süßkartoffelgratin mit Marshmallows, glasierte Möhren, kleine Brötchen mit Pfefferbutter, und natürlich Cranberry Sauce. Und einen Pie, der erstmal Seinesgleichen sucht. Chocolate Pumpkin Cheesecake. Wir saßen festlich zusammen und waren dankbar; dass wir so dicht beieinander leben dürfen und unsere eins, zwei, drei Kinder haben – und dass wir diesen Abend ohne sie in Seelenruh zusammen hocken konnten.

# Habt ihr sie auch geschaut, die Nähsendung Geschickt eingefädelt? Ich bin ja spätestens seit es Netflix gibt, überhaupt kein Fernsehfan mehr, aber eine Nähsendung! Wie cool. Heute kommt leider schon das Finale. Wir haben keinen Fernseher, und dienstags ist immer noch die Knit Night mit meinen Mädels, deswegen schau ich die Sendung am Mittwoch in der Mediathek … und grinse schon den ganzen Tag, weil ich mich so kindisch darauf freue. Aber heute werde ich meine Neugier sicher nicht bezähmen können und schon nachsehen, wer das Finale gewinnt. Ich tippe auf Tobias. Oder Ella. Oder doch Celine?

# Für alle die die amerikanische Tradition der Christmas Stockings übernommen haben oder einfach so einen schönen großen Weihnachtsstrumpf in der Stube hängen haben, gibt es bei meinem Etsy wieder das DIY Christmas Stocking.

# 1. Advent: Halb Fünf war der Himmel lapislazuliblau. Die Lichterketten unserer Nachbarn, nach all den Jahren so vertraut, hängen seit ein paar Tagen. Ob sie ahnen können, wie diese Lichter mein Anker sind, den Dezember ein Stückchen dehnen – e s i s t n o c h Z e i t.
Wir haben den ersten Stollen angeschnitten; Mini Blondie hat ihn mitgebacken. Christstollen ohne Rosinen, mit doppelter Menge Mandeln und in der Mitte ein wenig Marzipan. Er duftet köstlich und schmeckt auch sehr gut, ein ganz klein wenig trocken vielleicht.
Am 1. November haben wir in großer Runde in der Gemeinde zusammen gebacken. Wie früher, alle Frauen aus einem Dorf. Wo ein Ofen war, traf man sich. Wir haben einen Bäckermeister, der einen kleinen Stollenbackkurs gegeben hat. Ich bin mit meiner großen Schüssel angerückt. Alle Zutaten waren vorbereitet, das war sehr bequem. Jetzt weiß ich auch, was der Unterschied zwischen Dresdner Stollen und Christstollen ist: Sie werden anders geformt. Zum allerersten Mal ist bei mir was aus frischer Hefe aufgegangen – ob es wirklich am angewärmten Mehl lag? Ich glaubs fast nicht. Die Lagerung hat mir wieder Kopfzerbrechen bereitet. Diesmal hab ich aber auf Bäckermeister Markus gehört. Gleich nach dem Backen buttern (mit geklärter Butter) und zuckern – mit Kristallzucker.
Ich hab aber keine acht Stück gebacken, hehe. Zwei Christstollen und Mini Blondies Mandel. Ich bin gespannt ob sie nach noch ein bisschen Liegen noch mehr Aroma haben.

# Der Bauer ist letzte Woche gestorben. Jung und krank. Ich mochte sein gütigen Gruß, hoch oben vom Traktor runter. Ich kannte seinen Namen nicht, im Heimlichen haben wir ihn Ole Bienkopp genannt. Sein Hund steht noch jeden Tag am Zaun, die Vorderpfoten auf der höchsten Latte. Er wartet auf ihn. Treue.

# Das Jahr macht sich auf die Socken. Fort, an den Ort, wo alle verstrichenen Jahre hingehen. In die Regale, in die Fotoalben, zwischen staubige Ritzen. Als hoffentlich gute Erinnerung wird es dann und wann hervorgekramt, das Jahr 2015. Ich habe noch nicht oft genug ein Datum geschrieben, dieses Jahr. (Wie selten man das nur noch macht.) Die Jahreszahl fühlt sich noch so neu an.
2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015 2015
Jetzt ist es besser.

Das war ein sehr langer Eintrag. Danke, wenn du bis hier gelesen hast. Ich wünsche dir einen genauso langen Dezember, wie du ihn brauchst. Setz dich ins Licht und ins Dunkel, mach dir beides zueigen, streck die Fußspitzen und tanz ein wenig vor dir selber her. Das Jauchzen, das Frohlocken, vielleicht ist es dieses Jahr leiser … aber dann auch wärmer.

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Ein Kommentar

  1. Pedi
    Am 12. Dezember 2015 um 11:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Irgendwie hab ich grade Pipi in den Augen ;)
    Herzliche Grüße vom Hof… wo Rosmarin, der treue Begleiter, auf klirrende Kälte wartet…

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!