Äpfel fallen nicht weit vom Stamm

Apfel und Äpfelchen

In unserem Garten stehen sechs Apfelbäume. Früher waren die umliegenden Grundstücke eine große Obstwiese. Ich kann es kaum erwarten, bald im Apfelblütenregen unter den Bäumen zu sitzen, am Gras zu zupfen und den Äpfeln beim Wachsen zuzuhören. Heute Morgen hat es schon ganz vorsichtig nach Frühjahr geduftet. Vorhin habe ich beim Eiswegschaufeln die Bäume leise brummen hören. Es war ein tiefer, einstimmiger und nicht endender Ton. Die Apfelbäume erwachen! Ob später die herbstreifen Äpfel denen aus dem Vorjahr ähneln werden?
Geht es nur mir so, oder sieht Mini Blondie ihrem Opa ähnlich?
Manche Familien pflegen die Stammbäume und können bis Siebzehnhundertnochwas die Namen und Geburtsorte zurück verfolgen. Das finde ich faszinierend. Genauso wie alte Fotos. Davon gibt es viel zu wenige. Wie gern würde ich Bilder von meinen Vorfahren sehen … wer sah mir ähnlich? Vielleicht hat 1834 eine Urururgroßtante auf einer Sommerwiese gesessen, von Kaffee geträumt und mit der Hand ein Tischtuch bestickt. Hoffentlich hat sie den riesigen Apfel, der vom Baum auf ihren Kopf rauschte, überlebt.

am Ofen

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2 Kommentare

  1. Am 20. Februar 2010 um 14:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Was für schöne Fotos! Was die Ähnlichkeit betrifft, bin ich mir noch nicht so sicher, aber auf jeden Ball haben alle beide genausoviel Unfug im Sinn und den Schalk sattelfest im Nacken sitzen :)

  2. Am 23. Februar 2010 um 22:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    also, wenn ihr mich fragt: die ähnlichkeit ist enorm! augen, ausdruck und der blick… no further comment needed…

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!