Ein Stoffmarkt! Hier um die Ecke! Und ich hab Sparmonat!

Ja könnte es den KAFFIKNOPF schlimmer noch treffen?
Miss Autumn Berlin kauft extra noch ein Coffee Cozy von mir, wie süß ist das bitte. Mit strengem Budget wage ich mich auf den riesigen Markt. Tapp. Tapp. Hoffentlich sind nur hässliche Stoffe im Angebot. Schnell, Augen wieder geradeaus. Rechts grüßen die japanischen Matroschkastoffe. Weiter, schnell weiter. Oh, oh, es gibt auch massenweise schöne Bänder, Knöpfe, Garne. Und wunderschöne Stoffe. Autsch. Ich konzentriere mich erst aufs Fotografieren, aber das Licht ist nicht schön. Die Sonne hat auch Sparmonat. Dann aufs Apfelessen und keine kalten Füsse bekommen. Dann darauf, was die Begleiterinnen so auswählen. Dann auf den Zickenterror am Der Meter 5 Eur Stand. Dann auf diesen kuscheligen Jerseyrest …
Das Nette an so einem Stoffmarkt ist, dass man mal in Ruhe betrachten kann, was es so an Stoffen gibt. Aber wer organisiert das Ganze? Wetten, das macht ein sehr pragmatischer, nichtnähender Mann? (Tschuldigung.) Auf dem ganzen Markt gibt es nämlich nur ein klitzekleines Bratwurstzelt. Kein Waffelstand, kein Kaffee, keine nette Ecke zum Plauschen, nix! Hätte ich mal ein Waffeleisen mitgebracht, ich hätte bestimmt im Nu mein Stoffbudget aufgehübscht. Jetzt kommen viele Fotos, für alle, die nicht auf den Markt gehen konnten. Anfang Juni ist der nächste Stoffmarkt. Oh Keepsake Quilting, I miss you so.

was darfs sein
Stoffmarkt
tildas
tildas
Männer!
what´s she sewing
not for me
auch sonne
meine beute

Na klar, ich habe etwas gekauft. Aber ich war ganz brav und hab nur diese drei kleinen Stückchen mitgenommen. Flauschiger Jersey für eine Jacke für Mini Blondie und roter Deckenstoff mit weißen Punkten und Pilzen – davon müsste man ein paar Meter haben, was für herrliche Sachen sich daraus machen ließen.
Das allgemeine Wohlbefinden hier … ich schreibe lieber nichts mehr darüber. Rückfall lässt grüßen. Aber mein freier Freitag war trotzdem Balsam von oben bis unten, inklusive das Nähcenter anrufen, weil die Maschine ungezogen war und nur Knoten gemacht hat. Mini Blondie hat mich am Abend angestrahlt – und sah prompt ein Stückchen größer aus als morgens.

PS: Allerbeste Gratulationen zum Frauentag! Na, wer hat euch heute gratuliert? Ich habe von Batti, nachdem ich ihn auf den Frauentag aufmerksam gemacht habe, einen Strauß Ess-Stäbchen bespickt mit getrockneten Aprikosen bekommen. Hmpf. Sparmonat sucks.

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5 Kommentare

  1. auch der herbst hat was
    Am 9. März 2010 um 11:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    schön bunt, die bilder… fast bunter als in echt :-)

  2. Am 9. März 2010 um 14:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hach, was für ein herrlicher eintrag. habe gerade herzlich lachen müssen… :) und zugleich natürlich mit die mitgefühlt! WO war bitte dieser stoffmarkt? und ich wusste nichts davon – hmpf! aber die tollen bilder entschädigen… ;)

  3. Am 9. März 2010 um 14:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sag ruhig Bescheid, wenn du mal wieder einen freien Tag brauchst! Ich bin (fast) immer zu allen Babysitterdiensten bereit!

  4. Am 9. März 2010 um 20:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich hab mir ausdrücklich ein Frauentagspräsent verbeten. Zum Frauentag gabs es für Frau Weiß, unsere Lehrerin, immer eine Primel auf den Lehrertisch. Mama haben wir ein Bild gemalt, glaube ich jedenfalls. Aber wenn ich hier in der Zeitung sehe, wie die Landfrauen zum Feste laden, dann sind die Primeln wieder da. Dazu halblange Röcke und Blusen- uahaha, es schüttelt mich. Wir haben den Frauentag einfach übergangen. Muttertag ist eher was für mich :-)

  5. Kaffiknopf
    Am 9. März 2010 um 21:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Stoffmarkt war in Potsdam. Hier die ganze Liste http://www.stoffmarktholland.de/stoffmarkt/index.php?option=com_content&view=article&id=19&Itemid=4 – ups. du hast ihn bei dir gerade auch verpasst. Weia. Aber der Markt ist 4x im Jahr.

    Ich will zumindest eine gehörige Frauentags-Sushi-Portion. But I´m desperate, I would take any reason.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!