Thanksgiving Dinner

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Die Pflaumen vom Sommer hatten eine kurze Liason mit dem Frost und haben sich für einen Sour Cream Pie erweichen lassen.

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Ich habe die dreifache Menge Pie Teig gemacht und schön ausgerollt, und irgendwie nur die zweifache Menge verbraucht. Der Teig hält sich eine Weile im Kühlschrank (eingefroren noch länger), also gibt es diese Woche noch einmal Pie.

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Oh ja, das ist er. (Eigentlich ist es eine Sie.) Früh um Neun ging es in den Ofen, alle halbe Stunde mit einer Butter-Weißweinmischung eingepinselt, bei 120°. Um 17 Uhr habe ich die Temperatur runtergedreht. Wir hatten kein Bratenthermometer, er hätte auch schon eine halbe Stunde eher rausgekonnt, aber es war gerade noch ok.

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Durchs Fenster gelinst … die Gäste können kommen. (Danke Sara fürs Kameraschnappen!)

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Sechzehn Plätze für die „Großen“, vier Kinder am Katzentisch, für die es Pommes & Würstchen gab, zwei Babies schlafend. Von Lorelai und Rory weiß ich ja, dass die Brötchen manchmal das Beste beim Thanksgiving sind … auf jedem Platz lag ein Dampfbrötchen mit Konfetti. Das fand zuerst nicht viel Beachtung, aber später, zum Bratensauce auftunken, heißbegehrt!

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Die Pies! Sour Cream Plum Pie und Sour Cream Apple Pie (mit Zitronenabrieb), das Rezept hat Muckla mal bei Alicia Paulson gefunden. Der Pumpkin Pie ist der Klassiker in den USA, aber ich weiß gar nicht, ob er da auch so ungeliebt am Ende übrig bleibt? Das Rezept war toll, von Andreas C. Studer, und ich fand ihn köstlich und freu mich, dass ich noch die ganze Woche davon essen kann.

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Der Hausherr muss anschneiden … hat er super gemacht, auch ohne elektrisches Messer. Der Hausherr hat sowieso das Fest gerockt. Ohne ihn hätte es gar keinen Turkey gegeben, auch keinen Vormittag lang Ruhe im Haus für mich zum Kochen, ganz allein, yeah. Für den nächsten Morgen hat er noch ein Küchenwunder gezaubert und alles, restlos alles aufgeräumt, weggestellt, abgewaschen, geputzt … whew. Als ich mit Gelbe Wolke in die Küche kam, stand mein Kaffeefilter bereit und ich dachte, ich habe mich im Haus geirrt.

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Der Turkey hat mehr als gereicht, ich hatte noch nie einen gesehen, so im Ganzen und hatte keine Ahnung ob da so für jeden ein Appetithäppchen rauskommt oder mehr. Am Ende war noch so viel Fleisch übrig, dass daraus Mittagsschmaus und leckere Sandwiches wurden.

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Happy Thanksgiving!!! Danke liebste Freunde für ein wunderschönes Fest! Ich lache so gerne mit euch. Ich bin so dankbar dass ihr mit uns in dieser Gegend lebt, schmaust und und und.
Die weiße Bank ist, wie im letzten Jahr auch, wieder einegbrochen. Ha! Wir werden sie rechtzeitig für das nächste Thanksgiving reparieren.
Die Rezepte würde ich gerne noch verlinken oder posten. Meine Leckerfavoriten waren die Cranberry Sauce und das Stuffing. Und die Bratensauce!
Es ist auch fast nichts schief gegangen, nur die Pekannüsse für die Sweet Potatoes sind mir verbrannt, als ich die kleine Maus vor unserer Terasse beobachtet habe, wie sie versucht hat, an der Blumenvase hochzuspringen.

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2 Kommentare

  1. Am 29. November 2011 um 21:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Es war soooo köstlich! Ich weiß nicht, ob ich jetzt je wieder ein Jahr ohne dieses üppige Thanksgiving Dinner auskommen kann. Das Stuffing war einfach der Hammer! (besonders mit dem Truthahn dazu) Well done!

  2. Am 30. November 2011 um 20:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wow, das sieht alles so genial lecker aus! Ich habe gerade richtig Hunger bekommen :-) So ein gemeinsames Essen mit Freunden ist sowieso einfach großartig, da schmeckt alles noch einmal so gut.
    Liebe Grüße, Biene.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!