Immer der Reihe nach

das glitzertknabberanhänger

Es stürmt durch die Stadt, die Dämmerung erscheint schon eine gute halbe Stunde nach Vier. Gelb hängt der Himmel auf die Häuser runter – und kein Schnee. Winter, dieses Kleid steht dir eher schlecht als recht. Du bist wohl in deinem eigenen Packeis steckengeblieben.
Und Weihnachten; soll wirklich schon vergangen sein? Ich halte noch ein paar Tage daran fest. Früh drehe ich die Kerzen am Weihnachtsbaum an und zur Nacht erst wieder aus. Batti weckt mich aus meinem Winterschlaf, der Kaffee steht auf meinem Schreibtisch. Oooh. Allein sein. So wird der Tag gut, so beruhigen sich die Gedankenwogen und endlich – klare Sicht. Land. Lass es Festland sein und keine Insel. Zwischen den Aufgaben, die sich den langen Tag aufdrängen und den Dingen, auf die es wirklich ankommt, liegen Welten.
Snow Patrol hilft: You are my joy.

Jetzt aber! Im Flur schachteln sich immer noch mehr leere Päckchen und Pakete, als in ein Postauto passen. Unterm Weihnachtsbaum liegen die Geschenke. Oh, so viele Geschenke. Das große Auspacken wurde am 20. Dezember mit dem Öffnen der Wichtelpakete eingeläutet. Wir waren so gespannt, wer uns denn gezogen hat.
Das Paket für Gelbe Wolke kam passender Weise von Gedankenwölkchen, mit vielen bunten Schätzen, auch für die große Schwester war eine Überraschung dabei. Und selbst bedruckter Stoff für mich, juchu.
Für Mini Blondie kam ein Päckchen vom Nebeleben, unter Anderem mit einem Strickstern, den finde ich toll. Er funktioniert so ähnlich wie ein Strickliesel und Mini Blondie kann damit tatsächlich schon stricken. (Mit dem Liesel war es immer noch zu schwierig.) Ganz besonders lecker und wirklich wie Samt war das Glas Marmelade aus Kiwi, Mango und gebrannten Mandeln.
Mitten im Advent bin ich ins Grübeln gekommen über die viele Schenkerei und wie das Ganze sich am Ende als Zeitdieb entpuppt … und von allen Seiten bekommen die Kinder schon Geschenke, wunderschöne Dinge, aber so viel. Auf einmal dachte ich mir, dass ich noch viel lieber für Kinder Geschenke gemacht hätte, die sonst nichts bekommen, so etwas wie Weihnachten im Schuhkarton, da gibt es viele ähnliche Aktionen. Nächstes Jahr. Ähem, dieses Jahr.
Für 2011 war alles gut so und ich habe mich sehr über die neuen Bekanntschaften gefreut, die so entstanden sind. Von Menschen, die wir gar nicht kannten, liebevolle Post zu bekommen, ist herzerwärmend. 1000 Dank!

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Ein Kommentar

  1. Am 11. Januar 2012 um 21:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Da freue ich mich aber sehr, dass das „stricken“ schon funktioniert! Er ist mir ins Auge gesprungen dieser Stern und wollte unbedingt zu Euch :)..
    Und auch, dass die Marmelade Anklang fand freut mich sehr!
    Liebe Grüsse aus dem NebeLeben

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!