Osternester, Lämmchen und Sonnenkämpfe

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Oh Ostern – ich hänge hinterher … Über ein Jahr lang mamakerngesund geblieben, hat es mich pünktlich Gründonnerstag auf die Bretter, äh in die Kissen gehauen. Ich habe mich auch brav ergeben und fast nur geschlafen, Playmobilkleinstteile ersteigert und ein bisschen Blogs gelesen. Und schwupp ist Ostern weg als wäre es gar nicht dagewesen. Vielleicht kam es mir so kurz vor, weil ich zum ersten Mal die siebenwöchige Fastenzeit vor Ostern mitgemacht habe. Das war eine lange Vorbereitung. ANDERE ZEITEN, von denen ich letztes Jahr schon diesen tollen anderen Adventskalender genossen habe, macht auch immer eine Fastenaktion: Sieben Wochen anders leben. Jede Woche bekam ich einen schönen Brief und online gab es auch noch ein Forum zum Austauschen. das habe ich allerdings nicht genutzt, denn meine beiden Fastenpunkte waren: kein unnötiges Shoppen und kein unnötiges Surfen. Nur das Notwenige. Das war nicht leicht, weil unnötig auf einmal schnell ein deeeeehnbarer Begriff wird. Aber es war toll! Was erst wie ein Verzicht aussah, wurde zum Freiraum. Wie man an der Sache mit dem Playmobil sieht, ich habe umgehend nach den sieben Woche aufgeholt.

Ostersonntag bin ich aufgestanden und habe mit den Anderen im Mucklagarten Osternester gesucht. Statt Schnee kam Sonne! Dieses Jahr hatten wir nur fünf kleine Schokoladenlämmchen, die waren wild umkämpft – wie jedes Mal. Die Lämmchensuche hat sich mit den Jahren als Tradition festgesetzt, manchmal hatten wir zwanzig oder noch mehr. Das arme kleine schwarze Lämmi musste aus dem Komposthaufen gewühlt werden – es war eigentlich im Astschnitt auf der Schubkarre versteckt. Aber mitten im Suchen hat Batti das Unkraut gejuckt und er hat die Karre einfach ausgeleert.
Weil wir so wenige Lämmchen hatten, habe ich die übrig gebliebenen Schokokringel versteckt und dachte schon ich bekomm dafür Familienärger. Aber es kam Jauchzen und Frohlocken. Öhem.

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Ein bisschen Nachostern muss ich dennoch. Ich konnte noch kein Lemon Curd machen, den einen, einzigen Osterzopf hat Batti gebacken (köstlich!) und ich habe nur ein gekochtes Ei gegessen. Das ist zu wenig. Zum Glück steht schon das Schwesterngeburtstagsfest vor der Tür. Und ein Landstricken mit unserer Berliner Truppe. Yeahhh.

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This entry was filed under: Familie
 

3 Kommentare

  1. Am 13. April 2012 um 20:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hahaha, das arme zerfetzte schwarze Lämmchen :D

  2. Am 13. April 2012 um 20:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hab heute noch einen vergessenen Kringel im Baum vor dem Haus gefunden. Aber der Regen hatte ihn schon ganz grau gewaschen.

  3. Am 8. Mai 2012 um 22:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Oh, das freut mich aber sehr
    – da trägt ja jemand noch den Weihnachtswichtelschal ♥
    LG* Sylvia

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!