Erst kommt der Blitz, dann kommt der Donner

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Wir vermissen unsere Spielgefährten der letzten beiden Wochen. Irgendwie ist meine Busenfreundin mit ihrer Familie beim Auto ausladen nicht mehr im Gepäck gewesen.
Landed – safe and sound. Heute sickert es durch. Fühlt sich leer und leise an, tagsüber wieder zu dritt. Mag nicht aufräumen. Haben zwei Mal Ulis Brot nachgebacken und Wiedersehen meinem Nichtelchen gefeiert. Sie sagt jetzt Halloo.
Der Garten ist zu einem Wiesenmeer gewachsen. Zum Durchqueren bräuchten wir Storchenbeine. Regina knapp verpasst. Den Sommer aber nicht.

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Von den Törtchen hätte ich jetzt gern mehr. Kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal so an Beeren satt gegessen habe. Meinen Haushalt muss ich wieder aufnehmen wie einen herunter gerutschten Maschenhaufen. Ein paar lass ich fallen.
Sommer mit Vielen, das ist richtig. Richtig gut.
Als wir aus Ulis Dorf gefahren sind, spielte das Radio Virginia Jetzt! – eins unserer Lieblingslieder. „Denn erst kommt der Blitz, dann kommt der Donner, und am Ende ein ganzer Sommer.“
Jetzt muss was passieren, irgendwas.

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2 Kommentare

  1. Am 24. Juli 2012 um 23:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    das macht lust auf leben. und das ist das höchste gut (also lust zu haben, das leben alleine ist nicht so viel wert)

  2. uli
    Am 25. Juli 2012 um 10:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Freu mich schon riesig auf de Spätsommer! xoxo

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!