Auf dem Tisch

grün und weiß

Ich decke gerne den Tisch. Nicht so gerne fürs Frühstück, aber gern fürs Mittag und Abendbrot. Am liebsten für Feste. Mein Lieblingsmoment bei einem Fest: Die Tafel ist geschmückt und gedeckt, die Teller sind zurecht gerückt, Blumen und Essen duften, Kerzen brennen – und alles ist, ganz kurz, unberührt. Dann steht für dreißig Sekunden die Zeit still.
Bei uns gelingt das nur selten, ungeduldige, hungrige Mäulchen wollen naschen und irgendetwas fehlt immer noch auf dem Tisch. Aber manche, weiß ich, decken den Tisch als Allererstes, schon einen Tag vorher, bevor überhaupt das Kochen losgeht. Ganz in Ruhe. Vielleicht läuft dazu eine besondere Tischdeckmusik. Das gefällt mir.

serve with pastathe last onesjoysoul food no.1maultaschenpicnicfest

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Ein Kommentar

  1. Am 17. August 2012 um 17:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    das gfallt mer so den tisch schon einen tag vorher reisen…..hachja… wir hätten ja einen zweimetertisch…..aber nur öppen vierzigcentimeter sind frei……dabei nehm ich mir immer so vor den tisch frei zu lassen….

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!