„but the day hasn´t shown all it´s cards …“

pralinenwerkstatt

… singt meine Lieblingsstimme Lightbody. Manche Tage verlangen auch ihr Eintrittsgeld. Zwei Erwachsene, zwei Kinder. Mit Zuckerwatte bitte.
Hallo November! Letzte Woche habe ich gedacht, dass ich ja gar nicht weiß, was richtige Herbststürme sind, wenn ich auf den anderen Kontinent gucke. Aber ein wenig stürmt es auch um unser Haus und im Ofen heult der Wind.
Wir backen HÆPPI Kekse. Weil die so unfotogen und/oder immer gleich aufgegessen sind, fotografiere ich lieber Schokolade. Pralinenwerkstatt mit Juju … einmal im Jahr schaffen wir´s! (Auch die sind schon alle aufgefuttert.) Diesmal hat Juju die ganze Arbeit gemacht und ich hab die Schokolade vor zwei bis drei Raubtieren verteidigt. Mehr lade!
In die Pralinen kam als Füllung weiße Vanillegenache mit Grand Marnier oder Pfefferminzöl, oder Trockenfruchtmischung mit etwas Marzipan. Die Trockenfruchtpralinen klingen nicht so symphatisch, sind aber inzwischen meine Lieblinge geworden. Die Schokolade knackt beim Reinbeißen und die Mischung aus Aprikosen, Feigen, Cranberries, etwas Pflaume, Walnüssen, Marzipan, Ahornsirup ist köstlich, fast ein kleines Frühstück (ähem).
Hier ist das Rezept zum Keksebacken. Cups gibt es bei macys. Versand geht auch nach Deutschland.

HÆPPI Kekse
von Dr. Neil Nedley – Rezept adaptiert von kitchenroundtable

5 Cups Walnüsse, gemahlen
4/3 Cups Vollkornmehl
2 TL (kleine) Meersalz
2/3 Cups geschroteter Leinsamen
1/3 Cup weiße Schokoladenstrücke
1 Cup Ahornsirup
4 TL Vanille (ich nehme Vanila von Pickerd Dekor)

Alles zusammen vermischen. Backofen auf 180° vorheizen. Esslöffelgroße Portionen mit der Hand vom Teig nehmen und aufs Blech leicht zurechtdrücken. 10-15 Minuten backen. Nach 10 Minuten lieber schonmal prüfen. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder sich leicht bräunen.

ganachedie hülle muss knackenverziertgrand marnier, pfefferminz und trockenfrucht

HÆPPI Kekse machen wirklich glücklich, dank der vielen Walnüsse. Das Mehl kann man sicher auch ersetzen und Dinkel oder Buchweizen nehmen. Bei einigen Damen der Familie kommt der Leinsamen nicht gut an. Ich probiere noch herum, aber im Blender oder in der Espressomühle lässt es sich (nicht mit den Walnüssen zusammen, aber extra) zu etwas ähnlichem wie Leinsamenmehl kleinkriegen. Mir schmecken die Kekse riesig gut. Uli hat sie für unser Sommerfest gebacken und ich wollte sie fast verstecken, damit ich sie alle selbst essen kann. Nicht sehr nett, ich weiß.

haeppi kekse

Flattr this!

This entry was filed under: Tageskarte | Tagged: ,
 

Ein Kommentar

  1. Am 6. November 2012 um 22:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Pralinen waren ein echter Hochgenuß und die Schokolade edel, sehr fein. Da könnt ihr vor Weihnachten ruhig nochmal in Produktion gehen. Bei 3 Leuten kamen 3 Pralinen recht schnell zum Schmelzen. Also der Appetit darauf ist groß und vielen lieben Dank schon im voraus. Das macht ihr ganz toll, ihr beiden Schokoladenmädchen…… bis bald

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben.

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  • Willkommen!

    DSC_7835

    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!