à bientôt

l'alsace

À bientôt Frankreich! Wir sind wieder daheim. Fast hätten wir nicht zurück gefunden, das Gras im Garten ist bis beinahe an die Bäume gewachsen und hielt das Haus versteckt. Es war so schön.
Und Mitbringsel auspacken ist schön. Bevor alle Taschen ausgepackt sind, habe ich gleich mal den leeren Kühlschrank geschrubbt; das ist ein guter Start zurück in den Alltag.
Beinahe hätte es geklappt, und ich hätte mich mit der lieben Iris treffen können. Erst unterwegs habe ich gemerkt, wie dicht sie um die Ecke wohnt. Nächstes Mal! Dafür habe ich meine Freundin Telma in Basel wiedergesehen, die ich vor zwanzig Jahren nach Brasilien verabschieden musste. Ich konnte nicht glauben, dass so viele Jahre vergangen sein sollen. Ihr Lachen ist immer noch genauso wunderbar.
Auf dem Rückweg haben wir noch eine Kuchenschlacht bei Uli gefeiert – Kuchen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Mhmmm! Selbst Ulis langer Tisch hat kaum ausgereicht. Ihre Jungs und meine Mädchen waren sofort zum Spielen verschwunden. Im September haben wir uns zuletzt gesehen; jetzt nehmen auch die beiden „Kleinen“ schon Minigespräche auf.
„Nochmal?“
„Maama!“
„Nochmal?“
„Maama!“
„Nochmal?“
„Maama!“
„Nochmal?“
„Maama!“
„Nochmal?“
„Maama!“

Der Abschied war dieses Mal durchweg lachend – denn in einer Woche kommen sie endlich wieder nach Hause! Nach einigen Jahren Wanderschaft (viel zu weit weg: New Hampshire & sehr sehr weit weg: Bodensee) zieht Uli mit Familie zu uns um die Ecke. Die Muckla wohnt in der Mitte. Oh, ich freu mich so. Wie habe ich Ulis Geschirr, ihr delicious food, Strickstunden auf ihrem Sofa, Nähdebatten, den Lausejungen und alles vermisst.
Uuuuurlaub! ruft Gelbe Wolke immer noch. Die zwei Wochen zu viert haben wir gebraucht. Dieses Mal friemeln wir uns sanft in den Alltag zurück – weil er mit Ulis Ankunft und dem Mucklababy, auf das ich (ungeduldiger als die Muckla selber) warte, gar nicht der alte Alltag ist. Hurra!

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This entry was filed under: Reisekunde, Zuhause
 

2 Kommentare

  1. uli
    Am 28. Mai 2013 um 20:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ick freu mir ooch! Janz dolle! Das Zwiegespräch war wirklich zu lustig! Christian hämmert gerade Bücherregale auseinander und die Kinder schlafen nicht ein. Batti hat einen Bleistift vergessen und Du die Strohhalme, die Kinder wollen immerzu welche …

  2. Am 1. Juni 2013 um 12:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So langsam wird es mir dann doch ungemütlich mit dem dicken Bauch …

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!