Küchenweiß

balancelavendelblütewith beets

Am Abend habe ich – zum ersten Mal – Johannisbeergelee gekocht, aus weißen Beeren. Und habe an Emmi gedacht, dass sie ganz sicher mit zweiunddreißig schon Hunderte Gläser Gelee gekocht haben muss. Und ich hätt heulen können, dass ich nicht weiß, ob sie das gern gemocht hat, oder nicht. Ob sie auch mal probiert hat, die Beeren mit Rispen durchzupressen. Ob sie bei der Arbeit ein Lied gesummt und sich beeilt hat, weil sie später noch ein Taschentuch mit seinen Buchstaben besticken wollte.
Das Gelee schmeckt ganz gut. Rotes und schwarzes Johannisbeergelee schmeckt mir aber besser.
Der Küchentisch ist jetzt auch eingeweißt. (Zumindest die Hauptplatte, die zwei Seitenteile fehlen noch, aber wofür gibt es Tischdecken.) Ich kann genau sagen, warum der Tisch weiß sein muss: damit ich darauf einen Schokoladenkuchen fotografieren kann! Im Teig sind eine Menge Rote Bete, das macht den Kuchen total saftig. Das Rezept habe ich von hier, ich habe nur weniger Zucker genommen und einen halben Espresso addiert. Wirklich lecker!
Und so ziemlich alles lässt sich auf dem Tisch gut fotografieren. Auch die beiden gestrickten Jungs, die Oma und Opa von Bornholm mitgebracht haben. Mini Blondie und ich sind uns sicher, dass es zwei Eskimos sein müssen, in leichtem Sommeroutfit.

knitted, from bornholm, with loveI look to my eskimo friend

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!