Herbstsuppen, mit Creme fraîche bittesehr!

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Den Sommer lang waren Schnupfnasen und kalte Hände wie vergessen. (Ähnlich wie der Lockenkopf, der sich vor Jahren aus unserem Leben geschlichen hat, den ich im Sommer gut vergessen kann – aber mit der ersten großen Kanne Tee auf dem Stövchen, mit dem Frühnebel und dem Glanz auf den Straßen hallt sein Lachen, ansteckender als jeder Schnupfen sein kann, durch meine Gedanken. Ich höre seine nicht sehr großen Hände auf den Tasten und sie spielen für uns die Welt – Im Herbst kann ich dich nie vergessen.)
Es wird Zeit, die Mützen und Schals aus dem Sommerschlaf zu wecken. Und vielleicht schnell ein Paar Pulswärmer zu stricken.
Herbstsuppen kommen auf den Tisch. Die Kinder picken sich zwar hier ihre Lieblingsstücke raus, aber ich mag unpürierte Suppen sehr gern. Deswegen gibt es:

Linsensuppe mit Allerleirauh

1 große Gemüsezwiebel gewürfelt
6 Möhren geschnitten
1/2 Hokaido gewürfelt (alles ca. 1 cm breit)
1 grüne Paprika groß gewürfelt
5 Geflügelwiener
1/2 Packung Berglinsen
Soja Sauce
Hühnerbrühe
1/2 TL Kurkuma, Paprikapulver, Kreuzkümmel
1 Hauch Zimt, Cayenne Pfeffer, Pfeffer
Salz und Zucker (oder Agavendicksaft) nach Geschmack
Apfel- oder Weißweinessig
1 Zitrone
1 Schuss Orangensaft
1-2 EL natives Kokosöl
1 EL kalte Butter
Creme fraîche
Wenn im Haus: Ingwer & Knoblauch mit den Zwiebeln zusammen anschwitzen

Die Linsen in einem Extratopf und nur mit Wasser gar kochen. In einem anderen Topf das Kokosöl schmelzen lassen und darin Zwiebel, Möhre und Kürbis eine Weile anschwitzen. Mit etwas Soja Sauce ablöschen und mit der Brühe aufgießen. Deckel drauf und leicht simmern lassen. Das Gemüse nicht zu weich kochen. Paprika und die Gewürze dazu geben.
Wenn die Linsen weich sind, mit etwas Soja Sauce, Essig, Zitronensaft, Zucker abschmecken und alles zu dem Gemüsesaft geben. Bei Bedarf noch Flüssigkeit dazugeben. Orangensaft und die Würstchen geschnitten dazugeben, mit Salz und Zucker abschmecken. Am Ende die kalte Butter unterziehen.
Wenn die Suppe in die Teller kommt, noch einen schönen Klacks Creme fraîche obendrauf geben. Die gerinnt zwar ganz leicht, aber es schmeckt ganz lecker zusammen.

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2 Kommentare

  1. Am 18. September 2013 um 21:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich vermisse ihn auch, den Lockenkopf!

  2. Am 18. September 2013 um 22:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    umarmdichganzfest

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!