Secret Ingredients :: for the Day, for the Year, for the Wok

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Neulich habe ich meinen schönen gusseisernen Wok mal wieder aus dem Schrank gekramt; für Zuckerschoten und mehr Gemüse in Erdnuss-Kokossauce. Mit Currypaste, na klar. Ich verstehe gar nicht, warum ich mit dem Wok nicht viel mehr koche. Ich habe eine große Pfanne mit Deckel, in der ich fast jeden Tag etwas dünste. Aber durchs viele Benutzen ist die Beschichtung immer schnell hin und ich habe kein gutes Gefühl mehr mit der Pfanne. Ich denke, ich werde den Wok wieder mehr benutzen (dann muss ich erst noch einen Deckel dafür finden, der ist weggekommen). Er ist schwer und ich hab den Trick noch nicht richtig raus. Obwohl wir ihn schon fast 15 Jahre haben, ist er vielleicht noch nicht „eingebraten“.
I´ll give it a try. Dazu muss ich den Wok vielleicht nach dem Waschen gleich wieder auf den Herd stellen, damit ich ihn nicht wieder im Schrank vergesse. Das liebe ich an Ulis Küche, dass immer ihr Schmortopf blitzblank auf dem Herd steht, bereit für die nächste Leckerei.
In der letzten Zeit plane ich gerne mal einige Tage voraus, was wir kochen wollen. Wenn die Tage hektischer durchrollen, sind die Ideen für ein ordentliches Essen irgendwie schwer zu motivieren. Das ist dann schön, sich nichts mehr überlegen zu müssen. Und die Gemüsekiste wird bis zur nächsten Lieferung viel wahrscheinlicher aufgebraucht. Habt ihr auch eure Geheimzutaten? Solche, die in kleinen Mengen in fast jedes Gericht kommen und immer vorrätig sein müssen?
Ich liebe die Folge Men in Trees, in der Marin und Cash wetten, wer das bessere Stew kochen kann (ich hab vergessen, was eigentlich der Gewinner bekommt), und Cashs schmeckt umwerfend besser. Er hat eine Geheimzutat; eine besondere Wurzel (Hey, Men in Trees spielt in Alaska!), die Marin im Wald suchen geht.
Das ist das Zweitschönste an Geheimzutaten, sie sind zum Verraten da.
Meine geheimen Zutaten sind unspektakulär, aber sie kommen, mal viel davon, mal nur ein Hauch, wirklich in fast jedes Gericht.

*Tomatenmark *gemahlener Ingwer *gute Sojasauce
Und dann halte ich es gern mit Julia Child: „You can never have too much butter.“

In den letzten Tagen waren wir viel zu Hause. Herrlich, wenn wir nach einer Weile zusammen in einen Rhythmus fallen, eingespielt und easy. Die Mädchen haben meistens gleich am Morgen einen Disput und wenn sie mit einem schönen Frühstück gesättigt sind, liegt Vergnügen über dem Haus. Jeder ist beschäftigt und zwischendurch plaudern wir über Gott und die Welt und ob wir dieses Jahr ans Meer fahren oder mit dem Flugzeug fliegen werden oder wann denn wieder Naschtag ist …
Gegen fünf (Crazy Hour) gibts wieder eine Auseinandersetzung und dann Abendbrot und wir verabschieden den Tag.

Ich habe tatsächlich den ganzen Januar lang gebraucht, um im neuen Jahr anzukommen. Jetzt fühlt es sich gut an und ich überlege, was denn die perfekte Geheimzutat für mein Jahr sein könnte. Etwas, das mich besser im Gleichgewicht hält. Eine Veränderung. Etwas Neues. Keep posted.

Aber was kocht ihr so im Februar? Habt ihr auch ein paar Geheimzutaten, die ihr verratet?

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4 Kommentare

  1. Am 4. Februar 2014 um 21:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Meine kleine Glücksdroge ist der Granatapfel: die roten Kügelchen sind glatt und knackig im Mund und zerplatzen mit kleinem Knall beim
    Zubeißen. Lecker sowohl im morgendlichen
    Joghurt, mittags auf einem knackigen Salat und für abends gibt’s sogar Granatapfelpunsch!
    Bis auf die Sauerei beim Zerteilen ein genialer Winterfreund…

  2. Pedi
    Am 5. Februar 2014 um 15:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hmm, Ingwer ist auch bei mir ein stetiger Begleiter,
    aber auch Gomasio (Sesam&Salz) und BourbonVanille
    Extrakt sind sehr häufig mit dabei….

    Liebe Grüsse von Pedi
    (Ps Rosmarin wartet hier noch immer sehnsüchtig,
    das Eis auf dem See war noch nicht sicher und jetzt
    ist es schon wieder geschmolzen…)

  3. Am 5. Februar 2014 um 22:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Unseren Wok habe ich vor einer Woche nach über einem Jahr aus einer Umzugskiste hervorgekramt und mich gefragt, was ich mir eigentlich dabei gedacht habe, so lange ohne auszukommen – ein schönes Gemüsegericht zaubert man damit in wenigen Minuten und alles sind glücklich und zufrieden.
    Meine Februarfavoriten: Risotto, weil man es so schön abwandeln kann und eine tolle Wärme von Innen ausbreitet; Bechamelkartoffeln, wegen der Gemütlichkeit.
    Ansonsten mache ich gerne Ingwer und Zitrone ( Saft und Schale, abgerieben, ich bin süchtig nach dem Duft ) rein, wo es gerde gut dazu paßt. Und Parmesan.

    Liebe Grüße an Dich von Margarete

  4. Kaffiknopf
    Am 26. Februar 2014 um 14:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Gomasio – noch nie gehört! Mischt du das selber zusammen? Schwarzer oder weißer Sesam? Klingt gut! Auf Schnee und Eis müssen wir wohl alle bis zum nächsten Winter warten. Schnüff.