Meermädchen

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Sie und ich und ein bisschen Meer. Von oben und unten. Und innen. Und eine Zugfahrt mit Büchern, und Wurstbroten, und Chips. Ach das war schön. Auch schön. Auch anders als es vorher gewesen wär‘. Die Nacht durch das Meer rollen hören entschädigt alles.
Eigentlich wollten wir das vor dem Schulanfang machen. Eine kleine Reise, nur Mini Blondie und ich. Mama-Tochter Prime Time. Dann hats nicht mehr geklappt und dann war es eben Mitte September. Konnte ja keiner ahnen dass der Sommer bis zum Oktober bleibt. Früh vor Achte mit Nachtzeug unter den Sachen runter zum Strand laufen, das wollte ich schon immer mal machen. Was ist das Meer schön, frisch aufgewacht. Wir haben Zackarinas Sandwolf gebaut, sind mit dem Mollidampfzug gefahren und haben Softeis genascht. Nach dem Frühstück. Im warmen Regen.

Ich war so gespannt auf dieses Wochenende. Wir waren es beide nicht mehr gewohnt, so lange am Stück nur zu zweit zu sein. Vielleicht hab ich sie ein wenig überfordert. Auf schnieke Essengehen pfeift sie definitiv. Gut dass ich den blauen Nagellack eingesteckt hatte. Sie ist am Tag genauso schweigsam wie ich. Dabei hätte ich viele Pennies für ihre Gedanken hingeblättert. Mit ihr abends im Bett erzählen bis einer weg dämmert ist groß.
Zu viert – das ist wirklich gut.

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Ein Kommentar

  1. Am 15. Oktober 2014 um 10:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wo seid ihr denn gewesen? An welchem Strand genau? Sieht auf jeden fall toll aus! Mer geht immer, egal welche Jahreszeit!