Auf meinem Arbeitstisch: Solveig – und davor: Lange gehegter Herzenswunsch Joel

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Wie jedes Jahr endet für uns Weihnachten mit dem 11. Januar. Da lassen wir das Lieblingslockenmädchen hochleben und natürlich soll sie auch dieses Jahr ein Geburtstags-Garment bekommen. Mein Zeitplan war ganz bisschen zu optimistisch, ahem, und deswegen liegt die Solveig Bluse von Citronille noch auf meinem Arbeitstisch. Aber fast fertig. Der Stoff ist ein Druck von Anela Hoey und darauf passiert ganz schön viel. Alles was eine stolze Vierjährige gerne mag. Das Nähen damit macht so fröhlich, ich bin zufrieden, diesmal nichts Zartgemustertes angeschnitten zu haben.
Vom Arbeitstisch runter sind Wollsocken für Mini Blondie. Endlich auch alle Fäden vernäht. Man denkt gar nicht wie lange Socken schon vorher getragen werden können, ha. Die Wolle (Winter Sorbet, remember?!) hab ich eigentlich für Battis Weihnachtssocken gekauft und wollte sie mal vorher antesten. Dafür sind seine leider nicht mehr rechtzeitig fertig geworden. Das Farrow Rib Muster geht mir nur langsam von der Hand.
Pailletten funkeln so schön auf dem Teller, aber bevor sie zu staubig werden, räum ich sie mal lieber wieder weg. Viele Christmas Ornaments sind es nicht mehr geworden im letzten Jahr; aber mein Riesenvorrat Filz lacht mich an – ich habe nichts dagegen, im Winter noch ein bisschen still zu sitzen und damit weiterzumachen.
Jetzt wo wir Joel im Haus haben – hehe. Ich meine den Stuhl! Den wünsch ich mir schon seit Jahren, konnte ihn meiner Busenfreundin leider nie aus dem Kreuz leiern … und bei IKEA gibt es ihn lange nicht mehr. Aber Batti hat mir einen gejagt und zu Weihnachten schön gestrichen. Jetzt habe ich den bequemsten Nähstuhl der Welt. Und Karussell fahren geht damit ohne Fahrschein.

Mal sehen ob ich in mein kleines Kaffiknopfheim hier im neuen Jahr etwas Struktur reinbekomme. Oder auch nicht. Ich versuche es mal mit regelmäßigen Bestandsaufnahmen vom Arbeitstisch. Mein Mottowort aus dem letzten Jahr (oder waren es sogar zwei) FINISH hat ausgedient. Auch wenn ich hoffe, mit dieser Reihe mehr zu Ende zu bringen als anzufangen.
Zeit für ein neues Wort. Das kleine Menschlein im Bauch klemmt zu gern die Füße unter meine Rippen. Es zwingt mich zum Zurücklehnen. Ich hatte mich eigentlich schon für ein Mottowort für das neue Jahr entschieden – aber vielleicht passt das noch mehr. Zurücklehnen, Mama.

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Ein Kommentar

  1. Mintje
    Am 18. Januar 2015 um 14:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hier: same same but different… ;-) Sobald ich mit Strickzeug in den Händen irgendwo sitze, werden die Turnübungen gestartet. Glücklicherweise nicht atemberaubend, wir genießen die ruhigen Moment einfach gemeinsam. Bin gespannt, wie lange noch… Alles Gute für No.3!

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!