April Pictures

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April. Der Mond hat aufgeblendet.
Ein Fuchs kommt regelmäßig in den Garten. Gestern hat er durchs Terassenfenster geguckt. Ich vermute, ihn treibt Hasenhunger.
Die Linden strecken sich im hellsten Grün. Der Raps ist aufgegangen. Wenn ich spät nach Hause komme, riecht es nach kaltem Mist von den Feldern. Liebes Land.
Die letzte Straße aus der Stadt hat ein Haus, da leuchten noch Abend für Abend ein Stern, eine Lichterkette. Da muss eine besondere Geschichte stecken.

Batti hat mit der Gelben Wolke Radieschen und noch ein bisschen was gesäht. Was sind die Pflänzchen am Anfang zerbrechlich. Man will nicht glauben, dass daraus was kräftiges werden kann. Aber es wird.
Irgendwann möchte ich mal einen Acker haben. Ich weiß genau, was ich säen und pflanzen will: Rhabarber, Quitten, Kürbisse. Erdbeeren, Blaubeeren, Stachel- und Johannisbeeren auch. Rote Beete, Bohnen, Erbsen. Kartoffeln! Eine ordentlich angebundene Reihe Himbeeren. Die Stockrosen kommen rundum ein bornholmrotes Gartenhäuschen. Und so ein Gewächshaus aus alten Glasfenstern, für Tomaten oder Gurken.
Ob es mal so wird? Wenn – dann passt aber auch noch ein Esel mit rauf.

Herzenswünsche muss man haben, nicht unbedingt deren Erfüllung. Die sind wie die Stangen und Schnüre an den Erbsen, an denen man sich entlang hangeln kann, empor wachsen. Ich könnte noch viel mehr Zeit damit verbringen, dankbar zu sein. Los gehts.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!