Kaputte Maschinen

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Seit zehn Tagen ist unsere Spülmaschine verreist. Reparatur. Wie lange Abwaschen dauert. Wie viel man dabei nachdenken kann (oder nebenbei eine Serie laufen lassen, auch ne Möglichkeit. Da streiten wir uns beinahe ums Abwaschen, haha.)
Mein Mobiltelefon hatte ich zwei Tage bei meiner Schwester vergessen und das hat sich gut angefühlt. Nicht so abgelenkt. Das muss ich öfter machen. Dann werden vielleicht sogar noch die Slow Day Mittens im Januar fertig, für dessen KAL ich mich eingetragen habe. Hab sie den ganzen Dezember über bewundert. Mit meiner Garnwahl bin ich nicht ganz glücklich, aber ich möchte diese Wolle gern verwenden. Wenn ich sie nochmal stricke, würde ich die Originalgarne verwenden. (Wooldays Scout)

Im Haus duftet es nach frisch gekochter Marmelade – wir haben gemogelt. Weil neulich die Waffeln mit Erdbeermarmelade und Sahne so köstlich waren. Ich habe gefrorene Erdbeeren und Himbeeren mit bisschen Limettensaft, gemahlenem Ingwer (nur ne Spur) und dem Gelierzucker von vorletztem Sommer (wahh) schnell zusammengeköchelt. Ach, dieses Knallerot! Strotzt nicht vor Vitaminen, aber vor Glück.
Heute scheint so viel Sonne und macht uns frühlingshungrig. Halb Acht war es schon hell.
Meine Drittklässlerin hat Winterferien bekommen. Hurra. Eine Woche trödeln, spielen, Oma und Opa besuchen.

Ich habe meine Nähmaschine kaputt bekommen. Nun – auf dieses Gerät kann ich nicht verzichten. Nach sieben Jahren habe ich zum ersten Mal den Schalter, der den Untertransporteur versenkt, gesucht und gefunden. Schon ewig wollte ich mal ausprobieren, was man anstellen kann ohne Nähfuß und Transporteur. Auf den Stoff schreiben – yeah. Aber im Innenleben muss was morsch geworden sein, jedenfalls geht der Transporteur nicht wieder hoch. Sieht aus als sei eine Schraube gebrochen. Also ab in die Wartung, das war sowieso mal dran.
Und zum Glück hat Mini Blondie ihre Kindernähmaschine*! Ja, ich nähe gerade daran! Es ist natürlich ein langsames Geratter, wie gemacht für Nähanfänger … oder für den Notfall.
Ich versuche, mein Weihnachtsgeschenk von 2015 – call her Celine* – endlich einzuweihen und nähe mir ein Kleid. (Let´s see wem es diesmal passt.) Nachdem die Stillzeit seit Oktober endgültig vorbei ist, könnt ich nur noch Kleider tragen. Aber mein Schrank ist voller Sommerkleider oder Winterkleider der Sorte „Drei Kilo zuviel“. Sew, Mama, sew!
Und was näht ihr so, diesen Winter?

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Ein Kommentar

  1. Am 31. Januar 2017 um 20:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich lese so gerne bei Dir…. Das fühlt sich so heimelig an, ein bisschen wie in einem schwedischen Kinderbuch.
    Lg. Elisabeth

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!