Vor Ostern

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Die Kirschen blühen, ein paar Tage früher als letztes Jahr. Ach könnte ich mir von diesem Himmelblau-Blütenweiß sofort ein paar Meter Stoff herzaubern! Vor jedem denkbaren Himmel sehen sie schön aus, am allerschönsten, wenn die Abendsonne sie anleuchtet. Selbst im Dunkeln sind sie zu sehen. Ihr Anblick macht nimmersatt.
Wir backen drei Tage hinter einander Scones. Das Wetter, der Ostwind. Wie kann bloß so viel Wäsche zusammen kommen. Mein Trockner spinnt. (Nicht mehr. Batti hat herausgefunden, dass es ein geheimes Reinigungsprogramm gibt. Crazy!)
Wir haben Osterferien und genießen den gelockerten Griff der Uhrzeit. Es kommt nicht auf die Stunde an.
Ich denke an unseren Großfamilienurlaub letztes Ostern in Lexow. Der ellenlange Tisch, meine Nähmaschine. Biedermeierkaffee. (Mit Eierlikör und Schlagobers.)
Für dieses Jahr haben wir noch kein einziges Ei bemalt, auch die schönen Wildenteneier sind nicht aufgehängt. Ich habe noch keine Lämmchen gekauft und ob ich den geliebten Osterzopf backe; ich weiß es nicht. Ich mag mich nicht zwingen, nur weil wir es sonst tun. Aber meine Nähmaschine, die spielt wieder mit rein und darauf freue ich mich sehr.
Mein halbes Nähzimmer ist gepackt und über Ostern machen eine Freundin und ich einen Nähworkshop. Juchuu.
Da kann der Wind seine Regenpeitschen über die Fenster ziehen wie er will – wir sitzen im Warmen, mit Kaffee und Tee versorgt. Wir werden zusammen::nähen. It´s magic. Always.

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    Hier schreibt Mirjam Nietz. Ich lebe mit meinem Mann und drei Kindern auf dem Brandenburger Land - einen Fuß breit in Berlin, ständigem Nordweh im Bauch und einer Hand an der heißen Kaffitasse.
    Schön dass du dir Zeit nimmst!