Advent

Weihnacht

Lichterbäumchen unter dünner Schneehaut, Stricknadeln sortieren, Zimtecken backen, und Eierschecke mit Stachelbeeren, Blaubeermarmorkuchen weils Väterchen heute Geburtstag hat. In die zwei von vier möglichen Richtungen spazieren, die cowboyartigen Stiefel nur hier rauskramen und anziehen, eine Kette bekommen und die heißgewünschten Bücher, früh müde werden, Dummheiten machen, Orangen essen, eine Ente mit Äpfeln und Mandarinen stopfen, […]

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Advent

Hello stranger

Berlin, schöne Blasse, die Weihnachtstage musst du ohne uns auskommen, von weitem die Rücken sehen, die wir dir zukehren. Festlich werden, lichterrein und heimlich, eingeschneit und mit verzuckerten Fensterscheiben, das kannst du schon seit Jahren nicht mehr, du Zivilisierte, du Runtergekommene, du ohne Augen, ohne Familie. Nicht hinter einem Fenster kann ich mir den Jubel […]

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Alltagsheldenmut

Einmal noch November

Wurzeln gefunden, von denen ich nichts wusste. Daran gezogen – Tränen kamen. War sie auch mal, mit fünf, mit sieben, ein Mariellchen? Von einem Nordlicht in Ostpreußen hat sie nie etwas erzählt. Wieviel kosteten sechs Brote? Gab es vor dem Haus auch so eine Bank? Filou dreht sich im Schlaf, ein Pantoffel fällt ihm vom […]

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Advent

Jahr zur Neige

Das Lied ganz sicher bei den Seltsamen Heiligen verloren, die eine, die es wieder ausgraben könnte, weil sie damals eine Laterne mitbrachte – kennt mich nicht mehr. Finde stattdessen nur Klabautermänner, Klamauk und Knarzen. Alles klingt gleich. Narrenfreiheit. Wenn ich es dieses Jahr nicht mehr finde, dann ist das was für immer. Es schneit, es […]

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Familie

Guten Morgen

Die Milchpackung fragt, ob ich gut geschlafen habe. Nein danke. Strange dreams. Finally. Ich muss wissen, wie der Tag beginnt, und so muss er beginnen: English Breakfast Tea (von K. aus England), viel Milch und zwei Stück Humpenzucker, in der größten Tasse, die ich habe. Gestern hat das Königskind mir ein Passbild geschenkt, s/w vom […]

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Magic

Elephanten

Glück gehabt, der 3. November, mein Tag des Jahres, war ein langer Tag. Nach einem Abschiedsessen im XION unter Spiegeln durchgeschlafen bis 5 Uhr. Halb sechs auf der Straße, linke Seite, ich treffe jeden Morgen dieselbe Frau. Immer erst wach, wenn ich ankomme, und die Bäckerfrauen auf halber Strecke merken nie, wie ich sie beobachte. […]

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